Donald Trump: Blamabler Rückzieher - US-Präsident verschiebt Iran-Ultimatum erneut
Donald Trump hat es schon wieder getan. Der US-Präsident hat sein Iran-Ultimatum für die Öffnung der Straße von Hormus ein weiteres Mal verschoben. Als Grund nannte er die vermeintlich "sehr gut" laufen Gespräche mit Teheran. Im Netz wird Trump damit erneut zur Lachnummer.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump blamiert sich mit Rückzieher
- US-Präsident verschiebt Iran-Ultimatum erneut
- Trump verkündet neue Deadline für Öffnung der Straße von Hormus
- US-Präsident macht sich mit Rückzieher zur Lachnummer
Ist Donald Trumps Ultimatum an den Iran nur ein Bluff? Nachdem der US-Präsident dem iranischen Regime gedroht hat, alle Energieanlage zu zerstören, sollte die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden geöffnet werden, hat er dieses Ultimatum nun zum wiederholten Male verschoben.
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Donald Trump blamiert sich mit Rückzieher - Iran-Ultimatum erneut verschoben
Auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social verkündete Donald Trump am Donnerstagnachmittag (26. März): "Auf Ersuchen der iranischen Regierung möchte ich mit dieser Erklärung bekannt geben, dass ich die Frist für die Zerstörung der Energieanlagen um 10 Tage bis Montag, den 6. April 2026, um 20.00 Uhr Eastern Time verlängere. Die Gespräche laufen weiter und verlaufen sehr gut, auch wenn die Fake-News-Medien und andere das Gegenteil behaupten. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit!"
US-Präsident verschiebt Iran-Ultimatum zum zweiten Mal
Es ist bereits das zweite Mal, dass der US-Präsident sein Iran-Ultimatum verschoben beziehungsweise verlängert hat. Nachdem der 79-Jährige dem iranischen Regime zunächst 48 Stunden eingeräumt hatte, verlängert er diese Frist bereits wenig später um fünf Tage. Begründet hatte er diesen Schritt damit, dass die Gespräche mit Teheran gut verlaufen würden.
Donald Trump als Lügner entlarvt - Iran widerspricht Darstellung von US-Präsident
Interessant ist, dass Donald Trump aktuell behauptet, die iranische Regierung habe um eine Fristverlängerung gebeten. Doch diese Darstellung scheint nicht der Wahrheit zu entsprechen. Denn wie das "Wall Street Journal" aktuell berichtet, hat Teheran dieser Behauptung inzwischen bereits widersprochen. Ein Vermittler erklärte, der Iran habe nicht darum gebeten, das Ultimatum zu verlängern.
Donald Trump verhöhnt für erneuten Rückzieher
In den sozialen Netzwerke sorgte der erneute Rückzieher des US-Präsidenten für höhnische Kommentare. "Trump ist verwirrt, dass der Iran den Krieg, den er begonnen hat, nicht beenden will. Der Iran scheint für die Kunst des Verhandelns nicht empfänglich zu sein. Präsident Donald Trump versucht verzweifelt, die Geschichte zu verkaufen, dass die Islamische Republik bereit sei, den Krieg zu beenden", heißt es in einem Kommentar. "Die Iraner müssen sich vor Lachen biegen", spottet dieser Nutzer. Andere wiederum glauben, hinter der Fristverlängerung stecke eine Hinhalte-Taktik des US-Präsidenten: "Es wird mehr Zeit benötigt, um weitere militärische Ressourcen in die Region zu entsenden."
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fka/gom/news.de
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