Donald Trump News: Iran weist Trumps Ultimatum zurück
Irans Führung ignoriert ein Ultimatum von US-Präsident Trump. Der hat mit der Zerstörung von Kraftwerken gedroht, wenn der Iran die Straße von Hormus nicht öffnet. Die Folgen könnten verheerend sein.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Der Iran wird sich laut Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf keinem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump beugen. "Niemand kann dem Iran und den Iranern ein Ultimatum stellen", erklärte er auf der Plattform X. Die Kinder des Irans würden den Kampf bis zum endgültigen Sieg fortsetzen und diesen Teufelskreis von Krieg, Waffenruhe und wieder Krieg durchbrechen.
Trump hatte dem Iran damit gedroht, Kraftwerke und Energieanlagen zu zerstören, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen. Ursprünglich hatte er dafür ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit ausgelaufen wäre. Am Montag hatte er dann angekündigt, wegen "sehr guter und produktiver Gespräche" für weitere fünf Tage auf solche Angriffe zu verzichten.
Der Iran hatte gedroht, dass er im Gegenzug Energieanlagen anderer Länder in der Golfregion angreifen würde. Außerdem beharrt die Führung in Teheran darauf, die alleinige Kontrolle über die für den globalen Energiehandel zentrale Passage zu haben.
Zuletzt blieb Trump jedoch vage, ob er an der Frist festhält. Während einer Kabinettssitzung sagte er, seine Entscheidung hänge von Einschätzungen seines Teams ab – darunter Vizepräsident JD Vance, der Sondergesandte Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
Venezuela und USA: Maduro wieder vor US-Gericht: Streit um Anwaltskosten
Donald Trump News: Trump lüftet Geheimnis um "riesiges Geschenk" aus Teheran
Friedrich Merz: Linken-Abgeordnete Köktürk zeigt Merz auf Instagram den Mittelfinger
Bundesverwaltungsgericht: Nürnberg darf in Allianz gegen Rechtsextremismus bleiben
Noch mehr Nachrichten über Donald Trump lesen Sie hier.
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.