Donald Trump völlig planlos: "Trump hat absolut keine Ahnung" - US-Präsident blamiert sich mit Iran-Aussage

Hat Donald Trump die Lage im Nahen Osten völlig falsch eingeschätzt? Ein brisanter Post von republikanischen Trump-Gegnern entfacht eine neue Debatte über seine außenpolitische Kompetenz – und seine Aussagen sorgen für Kopfschütteln.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump hat sich mit seinem jüngsten Aussagen zum Iran-Krieg öffentlich blamiert. (Foto) Suche
Donald Trump hat sich mit seinem jüngsten Aussagen zum Iran-Krieg öffentlich blamiert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Republikanische Trump-Kritiker werfen ihm gravierende Fehleinschätzungen im Umgang mit Iran vor
  • Trumps Aussagen zu Angriffen auf Golfstaaten sorgen für heftige Kritik
  • Streit um außenpolitische Kompetenz des US-Präsidenten spitzt sich weiter zu

Jetzt geht's richtig zur Sache im konservativen Lager der USA! Ausgerechnet Republikaner gehen frontal auf Donald Trump los – und werfen ihm eklatante Ahnungslosigkeit in einer der gefährlichsten Krisenregionen der Welt vor. Der Vorwurf: Jeder habe gewusst, dass der Iran angreifen könnte – nur Trump offenbar nicht!

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Donald Trump völlig planlos: Republikaner attackieren US-Präsident frontal

Die innerparteiliche Kritik an Donald Trump wird schärfer – und diesmal geht es um nichts Geringeres als seine außenpolitische Urteilsfähigkeit. Anlass ist ein vielbeachteter X-Post von Trump-kritischen Republikanern, die dem Präsidenten eine gravierende Fehleinschätzung im Nahen Osten vorwerfen. In einem X-Post von "Republicans against Trump" heißt es unmissverständlich:"Es war buchstäblich jedem klar, dass der Iran die Golfstaaten in einem Krieg angreifen würde. Der Iran hat es ganz offen gesagt. Trump hat absolut keine Ahnung."

Auch im Netz wächst die Kritik. Für seine jüngsten Aussagen hagelt es Spott und Häme für Trump:

  • "Buchstäblich jeder mit einem funktionierenden Gehirn wusste, dass er ins Visier genommen werden würde. Das ist der dümmste Kriegstreiber auf dem Planeten", hei0t es in einem Kommentar.
  • "Frag ihn, wo sich die einzelnen Punkte auf einer Karte befinden; ich garantiere dir, dass er mit etwas Glück vielleicht einen davon richtig benennen könnte," spottet ein anderer Kritiker.
  • "Völlig wahnsinnig", schiebt ein anderer hinterher.
  • "Alle hatten es erwartet, nur die Orange nicht", lästert ein weiterer User bei X.

Streitpunkt Nahost: War die Eskalation vorhersehbar?

Im Zentrum der Kritik steht Trumps Darstellung der Lage rund um den Iran und die Golfstaaten. Der US-Präsident hatte sich zu Angriffen auf Länder wie Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate geäußert – und dabei eine überraschende Einschätzung abgegeben. Seine Worte: "Sie sind großartig, sie kämpfen alle. Sie wurden getroffen. Niemand hatte damit gerechnet. Das hat sie wütend gemacht, und sie sind sofort auf unsere Seite gekommen."

Genau diese Passage sorgt nun für Empörung. Kritiker halten dagegen: Die Bedrohung durch den Iran sei seit Langem offensichtlich gewesen – sowohl durch politische Ankündigungen als auch durch die geopolitische Entwicklung in der Region.

Kritik aus den eigenen Reihen wird lauter

Bemerkenswert ist vor allem, dass die Attacke nicht von politischen Gegnern, sondern aus dem republikanischen Lager selbst kommt. Die Gruppe "Republicans against Trump" positioniert sich seit Jahren gegen den Präsidenten – doch die Schärfe der aktuellen Kritik markiert eine neue Eskalationsstufe. Der Vorwurf wiegt schwer: Wer geopolitische Risiken nicht erkenne oder falsch einschätze, gefährde im Ernstfall internationale Stabilität und Bündnisse.

Debatte um Trumps außenpolitische Einschätzungen sorgt erneut für Zündstoff

Die Debatte wirft erneut die Frage auf, wie belastbar Trumps außenpolitische Einschätzungen sind. Während seine Anhänger ihn für unkonventionelle Stärke feiern, sehen Kritiker genau darin ein Risiko – insbesondere in komplexen Krisenregionen wie dem Nahen Osten. Fest steht: Der Konflikt um seine Aussagen dürfte die politische Diskussion weiter anheizen – auch mit Blick auf kommende Wahlen.

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