Donald Trump: "Miesester Verhandler der Geschichte" - Trump-Spott schlägt wie eine Bombe ein
Der Trump-Friedensplan mit dem Iran sorgt für Empörung: Der ehemalige republikanische Abgeordnete Adam Kinzinger lässt kein gutes Haar am US-Präsidenten. Seine Analyse fällt vernichtend aus - Trump sei der unfähigste Verhandler, den Amerika je gesehen habe.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Ex-Republikaner rechnet gnadenlos mit "The Don" ab
- Trump ist der "schlechteste Verhandlungsführer der Geschichte"
- Donald Trump hat den Iran-Krieg angeblich gewonnen: Weshalb ist der Deal so schlecht?
Der ehemalige republikanische Kongressabgeordnete Adam Kinzinger (US-Bundesstaat Illinois) hat in einem Video auf seinem X-Account den durchgesickerten Trump-Friedensplan für den Iran-Konflikt scharf attackiert.
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Donald Trump verspottet: "Schlechtester Verhandlungsführer der Geschichte"
Das mutmaßliche Trump-Abkommen sieht vor, dass der Iran die Urananreicherung stoppt, drei Nukleareinrichtungen schließt und eine Freihandelszone in der strategisch bedeutsamen Straße von Hormus akzeptiert. Kinzinger warnt jedoch, dass Teheran in dem Deal möglicherweise die vollständige Kontrolle über diese wichtige Wasserstraße erlangen könnte.
Der republikanische Ex-Abgeordnete zieht einen drastischen Vergleich:
- "Ehrlich gesagt, wenn man Donald Trumps Deal mit dem vergleicht, was Obama getan hat, sieht Obama wie ein knallharter Hardliner aus."
Kinzingers Bilanz: Trump ist der schlechteste Verhandlungsführer in der Geschichte Amerikas.
Donald Trump hat den Iran-Krieg angeblich gewonnen: Weshalb ist der Deal so schlecht?
Kinzinger bringt den Kern seiner Kritik auf eine simple Frage: Falls die Vereinigten Staaten den Krieg im Iran tatsächlich gewonnen hätten, so wie es Donald Trump fortwährend behauptet, weshalb sollte dann Teheran die vorteilhafteren Bedingungen aus den Verhandlungen mitnehmen?
- Diese Diskrepanz zwischen militärischen Erfolgsbehauptungen und dem tatsächlichen Verhandlungsergebnis erscheint dem ehemaligen Kongressabgeordneten als unauflösbarer Widerspruch.
Die Trump-Administration habe wiederholt verkündet, dass die amerikanischen Streitkräfte im Konflikt die Oberhand behielten. Doch die Inhalte des Friedensplans erzählen nach Kinzingers Analyse eine völlig andere Geschichte. Statt einer Position der Stärke zu nutzen, habe Trump dem Iran Zugeständnisse gemacht, die einem Sieger nicht angemessen erscheinen.
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rut/news.de
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