JD Vance: Trennungs-Wirbel beim Trump-Vize - das Aus kam völlig überraschend

Genau zum Zeitpunkt der gemeinsamen US-israelischen Militärschläge gegen den Iran verlässt der Nahost-Sonderberater von Vizepräsident JD Vance die Trump-Administration für eine Lobbyfirma. Mit Spott wird da nicht gespart. 

Von news.de-Redakteur - Uhr

JD Vance muss künftig auf einen wichtigen Berater verzichten. (Foto) Suche
JD Vance muss künftig auf einen wichtigen Berater verzichten. Bild: picture alliance/dpa/Pool The New York Times | Elizabeth Frantz
  • JD Vance: Überraschende Trennung zu brisantem Zeitpunkt
  • Trennung besiegelt: Ex-Berater unterstützt Donald Trump und Vance
  • Spott für pikante Trennung: "Ratten, sinkende Schiffe …"

Diese Trennung kam ohne große Vorankündigung - zumindest für Außenstehende. Der Sonderberater für den Nahen Osten von US-Vizepräsident JD Vance hat jüngst seine Position in der Trump-Regierung zur Verfügung gestellt. Auf die Dienste von Wesam H. Hassanein muss der Trump-Vize künftig verzichten. Doch eine Verbindung dürfte bestehen bleiben.

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JD Vance: Überraschende Trennung zu brisantem Zeitpunkt

Wesam H. Hassanein hat sich einer Lobbyfirma angeschlossen, die enge Beziehungen zum Weißen Haus sowie zur Republikanischen Partei pflegt. Darüber berichtet "Bloomberg Government". Der arabischsprachige Berater plante seinen Abschied offenbar bereits zum Zeitpunkt der gemeinsamen Militärschläge der USA und Israels gegen den Iran. Die Angriffe starteten am 28. Februar. Hassanein war vor seinem Wechsel ins Weiße Haus im Außenministerium beschäftigt gewesen.

Trennung besiegelt: Ex-Berater unterstützt Donald Trump und Vance

Trotz seines Ausscheidens stellte Hassanein klar, dass er die Iran-Politik von Donald Trump vollumfänglich unterstützt.

  • "Ich gehe nicht, weil ich gegen die Entscheidung des Präsidenten bezüglich Iran bin - ich stehe zu 100 Prozent hinter Präsident Trumps Entscheidung, dem Iran Atomwaffen zu verweigern", erklärte er dem Bericht zufolge.

Seine Loyalität zu Trump und Vance betonte er nachdrücklich. Darüber hinaus äußerte der scheidende Berater, dass die aktuelle Vorgehensweise längst überfällig gewesen sei.

  • "Wir hätten das, was Präsident Trump jetzt tut, schon vor Jahren machen sollen", so Hassanein.

Spott für pikante Trennung: "Ratten, sinkende Schiffe ..."

Der Weggang des Nahost-Beraters sorgte in den sozialen Netzwerken für kritische Reaktionen. Zwei Beispiele verdeutlichen die Schlagrichtung.

  • Mehdi Hassan, Chefredakteur und Geschäftsführer von Zeteo, kommentierte auf X vielsagend: "Ratten, sinkende Schiffe ...".
  • Der politische Kommentator Johnny Law fragte ganz grundsätzlich auf X: "Warum gehen sie alle, wenn es in der Küche heiß wird? Sehr schwache Ernennungen".

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