Bahn: Zwei Tote bei Explosion - Polizei ermittelt in Anarchoszene

In den Trümmern eines leerstehenden Gebäudes werden die Leichen einer Frau und eines Mannes entdeckt. In der Nähe verläuft eine Hochgeschwindigkeitsstrecke der Bahn. Bereiteten sie einen Anschlag vor?

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Bei einer Explosion in einem leerstehenden Gebäude nahe einer Hochgeschwindigkeitsstrecke der italienischen Eisenbahn sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Die beiden Leichen wurden in einem Park im Süden der Hauptstadt Rom entdeckt, wie die Feuerwehr mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen waren die Frau und der Mann in der Anarchoszene aktiv. Spekuliert wird, dass sie beim Versuch starben, eine Bombe zu bauen. Der Staatsschutz ermittelt.

Durch die Explosion, die sich vermutlich am Donnerstagabend ereignete, wurde das Gebäude im sogenannten Park der Aquädukte (Parco degli Acquedotti) schwer beschädigt. Der Schaden wurde jedoch erst am Vormittag von einem Spaziergänger entdeckt. Zunächst wurde vermutet, dass es sich bei den beiden Todesopfern um Obdachlose handelte. Erst nach und nach stellte sich heraus, dass sie offensichtlich Verbindungen in die linke Szene hatten. Von den Ermittlern gab es dazu zunächst keine offizielle Stellungnahme.

In unmittelbarer Nähe des Fundortes verläuft die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Rom nach Neapel. In den vergangenen Wochen hatte es rund um die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo mehrere Anschläge auf das italienische Eisenbahnnetz geben. Die Ermittler stellten nach Medienberichten Gegenstände und Materialien sicher, die zum Bau eines Sprengsatzes verwendet werden können. Dem getöteten Mann sei durch die Explosion eine Hand weggerissen worden, hieß es.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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