Donald Trump: Trump vor dem Aus? Top-Stratege nennt Zeitpunkt

Droht Donald Trump ein spektakulärer Abgang aus dem Weißen Haus? Ein erfahrener Polit-Stratege sorgt mit einer brisanten Prognose für Aufsehen: Die Macht des Präsidenten bröckele zusehends – und der Druck wachse von allen Seiten. 

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Droht dem mächtigsten Mann der Welt der Absturz? Ein Top-Stratege sagt: Trump könnte früher gehen, als viele denken! (Foto) Suche
Droht dem mächtigsten Mann der Welt der Absturz? Ein Top-Stratege sagt: Trump könnte früher gehen, als viele denken! Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • US-Stratege James Carville sieht Donald Trump politisch vor dem Aus
  • Er prognostiziert ein mögliches Ende der Präsidentschaft – und nennt einen Zeitraum
  • Hintergrund: wachsender Druck, interne Konflikte und schwindende Unterstützung

Der demokratische Politstratege James Carville ist überzeugt: Donald Trump wird das Weiße Haus vorzeitig verlassen. In einem am Montag veröffentlichten Video für Politicon prognostizierte der 81-jährige ehemalige Clinton-Berater, dass der Präsident "nächstes Jahr um diese Zeit einfach aufgeben" werde. Zuerst hatte der "Daily Beast" über Carvilles jüngste Trump-Prognose berichtet.

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Ex-Clinton-Berater sicher: Donald Trump wird sein Amt vorzeitig niederlegen

Als Begründung führte Carville an, dass "alles, was er versucht, ihm um die Ohren fliegt". Der Stratege verwies zudem auf die Midterm-Wahlen, bei denen die Demokraten in aktuellen Umfragen vorne liegen. "Niemand wird ihm mehr Beachtung schenken", so Carville, sobald die Demokraten beide Kammern des Kongresses kontrollieren.

Druck von allen Seiten wächst

Carville sieht mehrere Faktoren, die Trump gefährlich werden könnten:

  • schwindende Rückendeckung im eigenen Lager
  • zunehmende politische Isolation
  • wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung

Hinzu kommt: Laut Einschätzungen des Strategen könnten selbst Verbündete beginnen, sich abzusetzen – ein klassisches Warnsignal für einen Machtverlust.

James Carville sieht Iran-Konflikt als Grund für vorzeitige Trump-Aus

Die militärische Auseinandersetzung mit dem Iran bezeichnete Carville als "Katastrophe ersten Ranges". Seit dem Beginn gemeinsamer Luftangriffe der USA und Israels am 28. Februar wurden nach Angaben des US-Zentralkommandos 13 amerikanische Soldaten getötet und mehr als 200 verwundet.

Benzinpreise explodieren um fast einen Dollar

Die Auswirkungen des Konflikts bekommen amerikanische Verbraucher direkt an der Tankstelle zu spüren. Der landesweite Durchschnittspreis für eine Gallone Benzin ist auf 3,80 Dollar gestiegen – ein Anstieg von fast einem Dollar innerhalb eines Monats. Noch vor vier Wochen lag der Preis bei 2,94 Dollar.

Carville kritisierte auch die finanzielle Gesamtlage der USA scharf. Die fiskalische Situation des Landes sei "jenseits von allem im Graben", erklärte der Stratege. Er forderte die Menschen auf, "für diejenigen zu beten, die versuchen, in dieser Welt zurechtzukommen" und mehr für Benzin zahlen müssten wegen eines "idiotischen Krieges".

"Ich hasse diesen Kerl" -Carville rechnet mit Trump ab

Carville machte aus seiner Abneigung gegen den Präsidenten keinen Hehl. In einem früheren Video vom 7. März bekannte er sich offen zum sogenannten "Trump Derangement Syndrome": "Ich will nicht gesund werden, ich will noch schlimmer werden."

Der Stratege aus Louisiana warf Trump vor, den Krieg gegen den Iran ohne Zustimmung des Kongresses begonnen zu haben. Zudem habe der Präsident "inkompetente Trottel" an die Spitze von Bundesbehörden gesetzt. Besonders scharf kritisierte Carville, dass Trump bis heute nicht erklären könne, warum amerikanische Soldaten überhaupt im Einsatz seien.

Wer ist der Mann hinter der Prognose?

James Carville ist kein Unbekannter: Als Chefstratege führte er bereits Bill Clinton 1992 ins Weiße Haus. Seine Analysen gelten als zugespitzt – aber oft treffsicher. Gerade deshalb sorgt seine aktuelle Einschätzung für Aufsehen.

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/gom/news.de/stg

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