Donald Trump: US-Verluste nehmen zu - Pentagon bestätigt brisante Zahlen
Die Zahl der im Iran-Konflikt verwundeten US-Soldaten ist deutlich gestiegen - über ein Dutzend amerikanischer Militärangehöriger kam seit Kriegsbeginn bereits ums Leben. Das US-Militär bestätigte die Zahlen bereits.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trumps Iran-Krieg: Zahl der verwundeten US-Soldaten steigt
- 13 US-Soldaten gefallen seit Beginn von Trumps Iran-Krieg
- Iran attackiert US-Ziele und Golfstaaten
Das US-Militär hat bekannt gegeben, dass mittlerweile rund 200 US-Soldaten im Konflikt mit Iran Verwundungen erlitten haben. Der militärische Einsatz, den Donald Trump am 28. Februar gegen Teheran startete, befindet sich in seiner dritten Woche.
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Donald Trumps Iran-Krieg: Zahl der verwundeten US-Soldaten steigt
Die Zahl der verletzten Militärangehörigen ist demnach deutlich gestiegen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters vergangene Woche berichtete, waren zu diesem Zeitpunkt etwa 150 US-Soldaten verwundet. Das Pentagon hatte zuvor von circa 140 Verletzten gesprochen.
- Die Zahlen verdeutlichen die Gefahr, der amerikanische Truppen durch iranische Vergeltungsschläge ausgesetzt sind.
- Die Angriffe Teherans richten sich gegen US-Militäreinrichtungen in der Region und stellen eine direkte Antwort auf die amerikanischen Militäroperationen dar.
- Die Mehrzahl der betroffenen Soldaten hat nach Angaben des US-Kommandos lediglich geringe Blessuren davongetragen. Von den insgesamt 200 verwundeten Militärangehörigen konnten bereits 180 wieder ihren Dienst aufnehmen.
- Die Zahl der Schwerverletzten beläuft sich laut militärischen Angaben auf etwa zehn Soldaten.
13 US-Soldaten gefallen seit Beginn von Trumps Iran-Krieg
Seit dem Start der amerikanischen Militäroperation am 28. Februar sind insgesamt 13 US-Soldaten ums Leben gekommen. Die Todesfälle ereigneten sich bei verschiedenen Angriffen in der Region.
- Am 1. März kamen sechs amerikanische Militärangehörige durch einen iranischen Drohnenangriff auf eine mobile Einsatzzentrale in Port Shuaiba in Kuwait ums Leben.
- Ein weiterer US-Soldat starb bei einem Angriff auf die Prince Sultan Air Base in Saudi-Arabien.
- Am Donnerstag vergangener Woche (12.03.2026) verloren sechs weitere Soldaten ihr Leben, als ein Tankflugzeug vom Typ KC-135 Stratotanker im Irak abstürzte. Nach Angaben militärischer Stellen war die Maschine in einen Zwischenfall mit einem anderen Flugzeug verwickelt gewesen. Das zweite beteiligte Flugzeug konnte sicher in Israel landen.
Iran attackiert US-Ziele und Golfstaaten
Die Vereinigten Staaten haben nach eigenen Angaben bereits mehr als 7.000 Ziele auf iranischem Territorium bombardiert. Teheran hat nach dem Beginn des Konflikts mit umfangreichen Vergeltungsschlägen auf amerikanische Militärstützpunkte in der Region reagiert. Die iranischen Angriffe beschränkten sich jedoch nicht nur auf militärische Einrichtungen der USA.
- Auch diplomatische Vertretungen sowie Hotels und Flughäfen wurden von den iranischen Attacken getroffen, wie Reuters berichtet. In arabischen Golfstaaten kam es zudem zu Schäden an der Energieinfrastruktur.
Seit dem 2. März versucht Iran die strategisch wichtige Straße von Hormus zu blockieren. Dieser Seeweg stellt die einzige maritime Verbindung zwischen dem Persischen Golf und dem offenen Ozean dar. Der Schiffsverkehr durch diese entscheidende Handelsroute ist nahezu zum Erliegen gekommen - von normalerweise 60 Schiffen täglich auf nur noch drei pro Tag.
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rut/news.de
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