Nahost: Bundesregierung: "Ist nicht der Krieg der Nato"

Die US-Regierung macht Druck auf Nato-Partner, sich an der Absicherung einer wichtigen Seeroute in Nahost zu beteiligen. Berlin macht klar, dass man die Allianz gar nicht am Zuge sieht.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Die Bundesregierung weist Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach einer Unterstützung von Nato-Verbündeten bei der Sicherung der Meeresstraße von Hormus im Nahost-Krieg zurück. "Dieser Krieg hat mit der Nato nichts zu tun. Das ist nicht der Krieg der Nato", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. Sie sei ein Bündnis zur Verteidigung des Bündnisgebietes. Es fehle auch ein Mandat, um die Nato einzusetzen.

Der US-Präsident hatte in einem Interview der "Financial Times" gesagt, die Nato werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten die Partner der USA nicht dabei helfen. Sollte es "keine Reaktion geben oder sollte die Reaktion negativ ausfallen, wird dies, denke ich, sehr schlecht für die Zukunft der Nato sein", wurde Trump zitiert. Gefragt nach solchen Drohungen Trumps sagte Kornelius: "Das haben wir zur Kenntnis genommen."

Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, einer wichtigen Route für den internationalen Transport von Öl und Flüssiggas, ist wegen des Kriegs und drohender iranischer Angriffe praktisch zum Erliegen gekommen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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