Iran-Krieg: Wadephul in Riad vor Rückflug von Golf-Reise zunächst ausgebremst

Eigentlich wollte der deutsche Außenminister am frühen Morgen von Riad aus nach Ankara starten. Doch der Abflug verzögerte sich zunächst.

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Bundesaußenminister Johann Wadephul ist auf dem Rückweg von seiner Krisenreise an den Persischen Golf zeitweise ausgebremst worden. Zunächst hatte der Flugkapitän des Bundeswehr-Transportflugzeugs vom Typ A400M der Delegation von Wadephul kurz vor dem geplanten Start in der saudischen Hauptstadt Riad gegen 06.30 Uhr Ortszeit (04.30 Uhr MEZ) ein technisches Problem gemeldet.

Nachdem dies nach knapp 15 Minuten gelöst war, blieb das Flugzeug jedoch dennoch mit laufenden Motoren auf dem Rollfeld stehen. Der Flugkapitän teilte kurz vor 07.00 Uhr mit, dass der Flughafen aktuell gesperrt sei. Über die Gründe für die Sperrung wurde zunächst nichts gesagt. Rund 70 Minuten nach dem ursprünglich geplanten Abflug gab es dann aber doch die Startfreigabe.

Zum Abschluss der Golf-Reise Gespräche in der Türkei geplant

Wadephul wollte am frühen Morgen von Riad zum Abschluss seiner Krisenreise nach Nahost und in die Golfregion wegen des Iran-Kriegs in die Türkei fliegen. In der Hauptstadt Ankara war ein Treffen mit seinem Kollegen Hakan Fidan geplant. Der Minister hatte am Montag das EU-Mitglied Zypern besucht. Anschließend reiste er für politische Gespräche nach Israel, Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate und zum Golf-Emirat Katar. Der Iran setzte in der Nacht zum Donnerstag seine Angriffe mit Raketen und Drohnen auf die Nachbarstaaten fort.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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