Donald Trump: "Er ist verrückt" - Experten halten Iran-Drohung für "Wahnsinn"
Donald Trump schickt erneut eine Drohung an den Iran – diesmal wegen möglicher Minen in der Straße von Hormus. Damit heizt der US-Präsident den Konflikt weiter an. Experten sprechen von "Wahnsinn".
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Straße von Hormus: Donald Trump fordert Entfernung von Minen
- Trump-Drohung macht fassungslos: Analyst spricht von Wahnsinn
- US-Präsident droht der Iran-Führung immer wieder mit Konsequenzen
Der Iran-Konflikt unter US-Präsident Donald Trump erreicht eine neue Eskalationsstufe. Nur einen Tag, nachdem Trump den Krieg im Iran für beendet erklärt hatte, veröffentlichte er am Dienstag (10. März) auf Truth Social eine weitere Drohung gegen Teheran. Der Präsident warnte vor schwerwiegenden Konsequenzen, sollte der Iran Minen in der Straße von Hormus platzieren.
Erneute Drohung: Donald Trump fordert sofortige Minenentfernung auf Straße von Hormus
In seiner Nachricht schrieb Trump: "Wenn der Iran Minen in der Straße von Hormus gelegt hat – und wir haben keine Berichte darüber –, wollen wir, dass diese SOFORT entfernt werden! Wenn aus irgendeinem Grund Minen gelegt wurden und diese nicht unverzüglich entfernt werden, werden die militärischen Konsequenzen für den Iran ein bisher ungekanntes Ausmaß erreichen. Wenn hingegen die möglicherweise gelegten Minen entfernt werden, wäre dies ein großer Schritt in die richtige Richtung!" Es würden Technologien benutzt, die sie gegen Drogenhändler einsetzen, "um alle Boote oder Schiffe, die versuchen, die Straße von Hormus zu verminen, dauerhaft zu eliminieren. Sie werden schnell und mit aller Härte bekämpft werden. SEIEN SIE GEWARNT!"
"Wahnsinn" – Experten entsetzt über Trumps Worte
Politische Beobachter und Analysten reagierten entsetzt auf die jüngste Entwicklung, wie "Raw Story" berichtet."Wahnsinn. Er ist verrückt", kommentierte die Schauspielerin Lorraine Montez auf Bluesky. Der Demokrat Timothy Bellman aus West Virginia forderte auf X: "Vielleicht sollte der Präsident darüber nachdenken, wie ein Krieg verlaufen könnte, bevor er unser Land in einen hineinführt." Auch Militärveteranen äußerten sich kritisch. "Keine Sorge. Wir haben ein erstklassiges Team von Idioten, das einen Krieg führt. Alles kann und wird schiefgehen", schrieb der Veteran Chris Burd auf Bluesky.
Der politische Kommentator Joel Klebanoff reagierte mit beißendem Sarkasmus auf Trumps Forderungen an den Iran. "Der Iran muss keine Minen entfernen, denn niemand muss das tun, was Trump sagt, es sei denn, er fügt hinzu: 'Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit'. Das sind die Regeln. Ich habe sie mir nicht ausgedacht."
Iran-Funktionär kontert Trump mit Auslöschung
Zuvor drohte Trumps dem Iran bereits mit harten Folgen, wenn die Handelsroute Hormus blockiert wird. Der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans Ali Laridschani warnte den US-Präsidenten daraufhin eindringlich. Er solle aufpassen, um nicht ausgelöscht zu werden.
Am 28. Februar hatten Israel und die USA begonnen, den Iran anzugreifen. Dabei wurde auch Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seither reagiert der Iran mit Gegenangriffen, der Konflikt dauert an.
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bos/loc/news.de/dpa/stg
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