Knallharte Iran-Warnung: Donald Trump soll aufpassen, nicht "ausgelöscht" zu werden

Donald Trump hat sich mit seiner jüngsten Nachricht den Zorn des Irans zugezogen. Ein hochrangiger Funktionär warnt den US-Präsidenten nun eindringlich, er solle lieber aufpassen, nicht selbst eliminiert zu werden.

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Donald Trump hat sich nach seiner jüngsten Drohung den Zorn eines iranischen Funktionärs zugezogen. (Foto) Suche
Donald Trump hat sich nach seiner jüngsten Drohung den Zorn eines iranischen Funktionärs zugezogen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Ali Laridschani warnt Donald Trump
  • Trump soll nach Aussagen des Sekretärs des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans aufpassen, nicht eliminiert zu werden
  • Der US-Präsident drohte dem Iran mit einem Vergeltungsschlag, wenn die Straße von Hormus blockiert wird

Zwischen Donald Trump und dem Iran sind die Fronten nach seiner jüngsten Drohung verhärtet. In einer Nachricht drohte der US-Präsident mit einer harten Reaktion, wenn die wichtige Route für den Ölhandel blockiert werde. Sogleich folgte aus dem Iran eine Warnung.

Iran-Funktionär warnt Trump nach Drohung

Der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans Ali Laridschani lässt sich von Trump allerdings nicht einschüchtern. Man habe keine Angst vor Drohungen und selbst größere Nationen hätten den Iran nicht zerstören können, schrieb Laridschani auf X. "Passen Sie selbst auf, dass Sie nicht ausgelöscht werden", erklärte der hochrangige Funktionär.

Es geht um Hormus: Trump droht mit Vergeltung

Trump hatte zuvor mit deutlich härteren Angriffen gedroht, sollte die iranische Führung den Ölhandel durch die Straße von Hormus weiter behindern. "Außerdem werden wir leicht zerstörbare Ziele ausschalten, die es praktisch unmöglich machen werden, dass der Iran jemals wieder als Nation aufgebaut werden kann - Tod, Feuer und Zorn werden über sie herrschen - aber ich hoffe und bete, dass es nicht dazu kommt!", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Donald Trump spricht von Kriegsende im Iran

Nach seinen scharfen Aussagen brachte der US-Präsident ein baldiges Kriegsende ins Spiel. "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", zitierte ihn der US-Sender CBS News nach einem Telefoninterview. Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan." Das Hauptrisiko sei vorbei. Der US-Präsident legte sich aber nicht auf einen konkreten Zeitpunkt fest. Das hatte Auswirkungen auf den Aktien- und Energiemarkt: Auf dem Energiemarkt sorgte die Aussicht auf ein baldiges Kriegsende für Entspannung. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent fiel auf 89,20 US-Dollar pro Fass (159 Liter) - gut 30 Dollar weniger als noch in der Nacht zum Montag.

Seit Ende Februar greifen Israel und die USA immer wieder den Iran an. Nach dem Beginn der US-Offensive hatte Trump zuletzt noch gesagt, dass er von einer Kriegsdauer von vier bis fünf Wochen ausgehe. Ende vergangener Woche nannte Regierungssprecherin Karoline Leavitt dann einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen.

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/news.de/dpa

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