Donald Trump: "Wenn sie sich benehmen können!" US-Präsident sorgt mit Iran-Aussage für Wirbel
Der Krieg im Nahen Osten eskaliert weiter und eine Aussage von US-Präsident Donald Trump sorgt zusätzlich für Aufregung. Während Raketenangriffe und Luftschläge die Region erschüttern, diskutiert das Netz heftig über die Worte des Präsidenten.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- USA und Israel greifen seit Ende Februar Ziele im Iran an – Teheran reagiert mit Raketen- und Drohnenangriffen
- Trump-Zitat sorgt für Wirbel: Hilfe für das iranische Volk gebe es nur, "wenn sie sich benehmen können"
- Video der Pressekonferenz verbreitet sich rasant in sozialen Netzwerken
Seit dem 28. Februar führen die Vereinigten Staaten gemeinsam mit Israel massive Angriffe auf militärische und staatliche Einrichtungen im Iran durch. Teheran reagiert mit Raketen- und Drohnenangriffen auf israelisches Gebiet sowie auf amerikanische Militärbasen in der Region. Auch mehrere Golfstaaten wurden Ziel der Attacken. Bei einem Angriff im Bahrain wurde mindestens eine Person getötet, acht weitere Menschen wurden verletzt. Parallel dazu verstärkt Israel seine Luftangriffe auf die vom Iran unterstützte Hisbollah im Libanon.
Trump-Aussage zum Iran sorgt für Wirbel im Netz
Nun sorgt Donald Trump mit einer umstrittenen Aussage für Aufsehen. Während einer Pressekonferenz wurde der US-Präsident am Montag (09.03.2026) gefragt, ob er sein früheres Versprechen an das iranische Volk breche. Trump antwortete: "Würde ich ihnen gerne helfen? Ja, wenn sie sich benehmen können, aber sie waren sehr bedrohlich." Trotz der harten Worte äußerte sich Trump positiv über die iranische Bevölkerung. "Es sind großartige Menschen. Sie haben eine erstaunliche Bevölkerung. Erstaunlich, klug, brillant, energiegeladen", sagte der Präsident. Gleichzeitig betonte er, dass Hilfe nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich sei. Das iranische Volk befinde sich derzeit "in einem System, das nur Scheitern zulässt", erklärte Trump. Notwendig sei ein politisches System, das keine Angriffe auf die USA zulasse und zu "vielen Jahren des Friedens" führen könne. Zum Ende seiner Stellungnahme richtete der Präsident eine deutliche Warnung an Teheran: "Wenn wir das nicht haben können, sollten wir es besser jetzt gleich hinter uns bringen."
Reporter: You promised the Iranian people you would help them. But it sounds like you're willing to end this fight after your military objectives have wrapped up. Isn't that a betrayal?
— Acyn (@Acyn) March 9, 2026
Trump: I'd like to help them, if they can behave, but they've been very menacing, you know,… pic.twitter.com/t3p67kAb5M
Ein Video-Mitschnitt der Pressekonferenz sorgt in den sozialen Netzwerken für reichlich Wirbel:
- "Die Formulierung 'wenn sie sich benehmen können' ist ein klassischer Kniff, der die internationale Diplomatie wie einen Nachsitzraum in der Mittelschule behandelt.Es ist eine bemerkenswert geschickte Methode, um einer Verpflichtung zur Einhaltung der Menschenrechte auszuweichen", schreibt ein X-Nutzer.
- "Das klingt nach einer Verschiebung der Zielvorgaben. Zuerst ging es darum, dem iranischen Volk zu helfen, jetzt geht es darum, ob sie sich benehmen. Man kann nicht behaupten, eine Bevölkerung zu unterstützen, während man davon spricht, die Dinge schnell zu beenden, anstatt ihnen tatsächlich zu helfen. Das klingt eher nach politischer Rhetorik als nach einem echten Plan", heißt es in einem Tweet.
- "Das klingt nicht so, als würde der Krieg bald vorbei sein, insbesondere wenn die Iraner sagen, dass der Krieg noch Monate dauern wird. In einem Interview mit CBS sagte Trump, der Krieg sollte bald vorbei sein, da die Ziele erreicht worden seien. Wahrscheinlich sagte er das, um den Anstieg des Ölpreises zu verhindern
", meint ein anderer X-Nutzer. - "Ich kann immer noch nicht verstehen, wie dieser Mann vor einem Raum voller Menschen stehen kann, ohne hinausgezerrt und an einem Kran aufgehängt zu werden", ist in einem weiteren Tweet zu lesen.
Während die Diskussionen über Trumps Aussagen weitergehen, bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt. Raketenangriffe, Drohnenattacken und Luftschläge prägen weiterhin das militärische Geschehen in der Region und ein Ende der Eskalation ist derzeit nicht in Sicht.
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