Donald Trump: "Kuba wird fallen" – US-Präsident kündigt nächste Offensive an
Donald Trump kündigt nach dem Iran-Einsatz nun offenbar auch Kuba als nächsten Fokus seiner Außenpolitik an. Der US-Präsident spricht über Nachfolgeregelungen, militärische Erfolge und internationale Deals.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Trump will Einfluss auf die Iran-Nachfolge nehmen und atomwaffenfreie Führung sichern
- Trump beschreibt die US-Militärkampagne als kontrolliert und erfolgreich
- Kuba steht als nächster Konfliktpunkt im Fokus, Venezuela-Krise verschärft die Lage
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US-Präsident Donald Trump hat in einem aktuellen Interview überraschend Einblicke in seine außenpolitische Agenda gegeben. Nach seinen Äußerungen zum Iran signalisiert der US-Präsident nun offenbar auch Pläne gegenüber Kuba.
Iran-Nachfolge unter US-Aufsicht?
Trump äußerte sich gegenüber "Bild" zu den politischen Entwicklungen im Iran nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei. Laut Trump wolle er aktiv Einfluss auf die Nachfolge im Land nehmen und betonte, dass ein potenzieller Kandidat, der als Nachfolger vorgesehen war, für ihn nicht infrage komme. Er verspricht, eine Führung zu unterstützen, die den Iran "aufbaut, aber ohne Atomwaffen!.
Militärische Erfolge als politischer Trumpf für Donald Trump
Trotz kritischer Stimmen innerhalb der eigenen Partei zeigt sich Trump überzeugt von der Resonanz seiner Militärkampagne gegen den Iran. Er beschrieb die militärische Lage als "hochgradig kontrolliert" und wies Berichte über einen Mangel an Waffen zurück. Seiner Darstellung nach sei das iranische Militär nahezu handlungsunfähig, übrig blieben lediglich "Mut und Entschlossenheit".
Kuba im Visier von US-Präsident Donald Trump
Neben dem Iran äußerte Trump sich nun erstmals auch zu Kuba: Er sehe die Inselregierung als nächsten potenziellen Konfliktpunkt und erklärte, dass die USA bereits in Kontakt mit der kommunistischen Führung stünden. Die Entwicklungen seien durch die politische Instabilität in Venezuela beschleunigt worden. Trump betonte: "Kuba wird auch fallen."
Ukraine-Konflikt weiterhin angespannt
Auch zum Krieg in der Ukraine äußerte sich Trump erneut kritisch. Er forderte Präsident Wolodymyr Selenskyj zu mehr Initiative bei Verhandlungen auf und äußerte gleichzeitig die Einschätzung, dass Russland unter Wladimir Putin prinzipiell verhandlungsbereit sei. Trump unterstrich, dass die Ukraine derzeit nur begrenzte Einflussmöglichkeiten habe.
Trumps Äußerungen verdeutlichen eine klare Linie: Der amtierende Präsident sieht sich als entscheidende Kraft in internationalen Konflikten und signalisiert, dass die US-Außenpolitik unter seiner Führung auch weiterhin auf direkte Interventionen setzen könnte.
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mlk/bua/news.de
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