Wolodymyr Selenskyj: Selenskyj kündigt weitere Gefangenenaustausche an
Im Schatten des Iran-Kriegs gibt es Entwicklungen im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Der ukrainische Präsident Selenskyj nennt eine positive Tendenz, bleibt in einer Frage aber skeptisch.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die baldige Rückholung weiterer Soldaten aus russischer Kriegsgefangenschaft angekündigt. In seiner abendlichen Videobotschaft lobte er den am Tag vollzogenen Austausch von 200 Kriegsgefangenen. "Wir rechnen damit, dass es in den nächsten Tagen eine Fortsetzung der Austausche geben wird", sagte er anschließend. Wie es mit den Verhandlungen über ein Ende des russischen Kriegs in der Ukraine weitergehen wird, ist seinen Worten nach hingegen ungewiss.
Die Ukraine werde weiter auf eine diplomatische Lösung des Konflikts hinarbeiten. Derzeit richte sich die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf die Kampfhandlungen rund um den Iran, die Ukraine müsse aber bereit sein, die Gespräche jederzeit wieder aufnehmen zu können, sagte Selenskyj.
Vermittler USA abgelenkt, Verhandlungsort am Golf unter Beschuss
Tatsächlich hat US-Präsident Donald Trump derzeit sein Augenmerk auf den Iran gerichtet, den sein Land zusammen mit Israel seit mehreren Tagen aus der Luft attackiert. Zuvor hatten Trumps Vertraute als Vermittler zwischen den Kriegsparteien Moskau und Kiew im Ukraine-Krieg fungiert. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate, die in zwei Runden zuvor als Verhandlungsort dienten, fallen wegen der unsicheren Lage momentan aus.
Mit der Aussage, dass sich die Ukraine in den nächsten Monaten auf den nächsten harten Winter vorbereiten müsse, deutete Selenskyj in seiner Videobotschaft zumindest die Skepsis Kiews auf eine baldige diplomatische Lösung im Konflikt an. Russland, dass seit mehr als vier Jahren Krieg in der Ukraine führt, hat in diesem Winter die Energieinfrastruktur des Nachbarlands besonders schwer zerstört. Viele Ukraine litten wegen der ausfallenden Strom- und Wärmeversorgung daher extrem unter der Dunkelheit und Kälte.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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