Donald Trump: US-Heimatschutzministerin gerät wegen falscher Aussagen in Erklärungsnot

US-Senator John Kennedy deckt bei einer Senatsanhörung auf, dass Kristi Noem widersprüchliche Aussagen über Stephen Miller und die tödlichen Demonstrantenfälle gemacht hat, was eine Debatte über politische Verantwortung auslöste.

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Donald Trump: US-Heimatschutzministerin verstrickt sich in Widersprüche (Foto) Suche
Donald Trump: US-Heimatschutzministerin verstrickt sich in Widersprüche Bild: picture alliance/dpa | Susan Walsh
  • Kristi Noem widerspricht eigenen öffentlichen Zitaten über Miller
  • Kennedy präsentiert ihr offizielles Statement als Beweis
  • Fall entfacht Diskussionen über politische Verantwortung und Vertrauen

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Bei einer Anhörung des Justizausschusses des US-Senats geriet Kristi Noem unter heftigen Beschuss. Senator John Kennedy konfrontierte die Ministerin mit Aussagen, die sie zuvor über die Verantwortung von Stephen Miller für tödliche Zwischenfälle gemacht hatte und legte ihre Widersprüche offen.

Kontroverse um Todesfälle von Demonstranten

Im Zentrum standen die Ermittlungen zu den Todesfällen von Renee Good und Alex Pretti, die durch Aktionen von DHS-Agenten ums Leben kamen. Noem hatte zuvor erklärt, sie habe die Opfer nicht als Terroristen bezeichnet. Laut "Raw Story" hakte Kennedy nach und fragte, warum Noem damals von "Inlandsterrorismus" gesprochen habe und stellte klar, dass die Videos der Vorfälle öffentlich zugänglich seien. Noem verteidigte sich damit, Informationen aus einem "chaotischen Umfeld" weitergegeben zu haben und betonte, sie habe niemandem die Schuld zugeschoben.

Öffentliche Aussage von Kristi Noem

Der entscheidende Moment kam, als Kennedy ein Zitat vorlas, das Noem am 27. Januar 2026 getätigt haben soll: "Alles, was ich getan habe, habe ich auf Anweisung des Präsidenten und Stephen getan." Trotz des klaren Wortlauts versuchte Noem, die Verantwortung zurückzuweisen und berief sich auf anonyme Quellen in Medienberichten. Kennedy ließ nicht locker und wiederholte die Frage, ob sie tatsächlich versucht habe, Miller die Schuld zuzuschieben. Noem wich erneut aus, doch der Senator beharrte: "Sie waren es! Sie werden offiziell mit der Aussage zitiert, es sei Stephens Schuld."

Politische Brisanz und Glaubwürdigkeit

Die Anhörung verdeutlicht die Spannungen innerhalb der Republikanischen Partei und die schwierige Lage von Noem, die zwischen öffentlicher Darstellung und tatsächlichen Aussagen zu navigieren versucht. In den sozialen Medien und unter politischen Beobachtern sorgt der Vorfall bereits für hitzige Diskussionen über Verantwortungszuweisung und Glaubwürdigkeit von Regierungsvertretern.

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