Angriffe auf den Iran: USA: Iran hat mehr als 500 ballistische Raketen abgefeuert
Das US-Militär informiert in einem Update zum Krieg gegen den Iran auch über Gegenangriffe Teherans. Dabei lobt es die eigene Kampfkraft. Einige Demokraten sorgen sich indes um US-Munitionsbestände.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der Iran hat nach Angaben des US-Militärs als Vergeltung für die israelisch-amerikanischen Angriffe mehr als 500 ballistische Raketen und mehr als 2.000 Drohnen abgefeuert. Das sagte Admiral Brad Cooper, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) in einem auf X veröffentlichten Video. Er warf dem Iran vor, dabei wahllos Zivilisten anzugreifen.
"Wir sehen, dass die Fähigkeit des Irans abnimmt, uns und unsere Partner zu treffen, während unsere Kampfkraft hingegen zunimmt", betonte er.
Israels Militär ging zu Beginn des Kriegs am Samstag davon aus, dass der Iran über rund 2.500 ballistische Raketen verfügte. Neben den vom Iran abgefeuerten Raketen dürften bei Bombenangriffen der Israelis und des US-Militärs seither viele Raketen zerstört worden sein.
Sorge um Munitionsbestand für US-Luftabwehr
Einige Demokraten zeigten sich unterdessen besorgt über die große Menge Munition, die die USA in dem Krieg einsetzen. Senator Mark Kelly, ein prominentes Mitglied des Streitkräfte-Ausschusses, warnte, die USA verfügten nicht "über einen unbegrenzten Vorrat", wie der Sender CNN berichtete. Die Iraner seien in der Lage, eine große Anzahl an Schahed-Drohnen und Mittel- und Kurzstreckenraketen herzustellen und verfügten über riesige Vorräte, sagte der frühere Kampfpilot und Astronaut demnach weiter.
Das werde irgendwann zu einem "mathematischen Problem" und die USA müssten sich fragen, wie sie die Munition für ihre Luftabwehr wieder aufstocken könnten, zitierte ihn CNN weiter. Die USA setzen im Krieg gegen den Iran unter anderem Luftabwehrsysteme der Typen Patriot und THAAD ein. Letzteres dient vor allem zum Abfangen ballistischer Raketen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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