Operation "Epischer Zorn": So listig führte Donald Trump das Iran-Regime auf eine falsche Fährte
Unmittelbar vor der verheerenden Luftangriffen auf den Iran bediente sich Donald Trump eines listigen Täuschungsmanövers, um das iranische Regime in Sicherheit zu wiegen. Im Hintergrund zogen US-Militärs bereits die Fäden für "Operation Epic Fury".
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
Suche
- Operation "Epischer Zorn": USA beteiligen sich an Israels Militärschlag gegen den Iran
- Donald Trump nutzte listiges Ablenkungsmanöver vor Luftangriff bei "Operation Epic Fury"
- Fast Food essen, mit Hollywood-Star scherzen: So führte der US-Präsident das Iran-Regime in die Irre
Der israelische Militärschlag mit US-amerikanischer Unterstützung gegen den Iran hat den Nahost-Konflikt eskalieren lassen - doch Donald Trump mischte nicht nur mit US-Truppen in Nahost mit, sondern sorgte mit einem sorgfältig inszenierten Ablenkungsmanöver dafür, dass sich das iranische Regime in falscher Sicherheit wähnte, wie unter anderem die "Daily Mail" und die "Bild" schreiben.
Donald Trump inszeniert Ablenkungsmanöver vor Militärschlag gegen den Iran
Fast Food, Hollywood-Glamour und Friedensbotschaften – US-Präsident Donald Trump zog am 27. Februar, nur wenige Stunden vor Beginn des als "Operation Epischer Zorn" betitelten Militärschlags gegen den Iran, alle Register, um einen betont entspannten Tag vorzugaukeln, während im Hintergrund der größte Militärschlag seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident vorbereitet wurde. Die Strategie war offenbar bis ins letzte Detail kalkuliert: Der Republikaner bewegte sich bewusst abseits von Washington und dem berühmten Situation Room im Weißen Haus, um das iranische Regime in falscher Sicherheit zu wiegen.
Während "The Don" Burger futterte, lief der Countdown für den Iran-Angriff
An Bord der Air Force One reiste Trump zudem gemeinsam mit Filmstar Dennis Quaid nach Texas, sprach dort von einer friedlichen Lösung im Atomstreit und verteilte anschließend Fast Food an Passanten. Die Botschaft sollte lauten: Hier plant niemand einen Krieg. Doch hinter den Kulissen lief bereits die "Operation Epic Fury" an. Trumps wichtigste Militärberater waren längst heimlich nach Florida gereist, wo der Präsident wenig später das Startsignal für den Angriff geben sollte.
Donald Trumps ausgeklügeltes Täuschungsmanöver aufgedeckt
Quaid joined President Trump and Sen. Ted Cruz aboard Air Force One earlier in the day.pic.twitter.com/hL4wY80fvE
— The American Conservative (@amconmag) February 27, 2026
Die Täuschung begann bereits an Bord des Präsidentenflugzeugs. Videoaufnahmen zeigen Trump und Hollywoodstar Dennis Quaid am Konferenztisch der Air Force One, wie sie ausgelassen Witze reißen. Von der bevorstehenden Militäroperation war nichts zu spüren. Die Wahl von Trumps Begleiter war dabei durchaus symbolträchtig: Quaid hatte erst 2024 in einem Kinofilm den früheren US-Präsidenten Ronald Reagan verkörpert. Während des gemeinsamen Flugs nach Corpus Christi schlüpfte der Schauspieler offenbar erneut in diese Rolle und ließ sich neben Trump interviewen. Das Ziel der Inszenierung war klar: Wer mit einem Filmstar scherzt und entspannt durch Texas reist, plant keinen Krieg – so sollte zumindest das iranische Regime denken.
Iran-Regime in falscher Sicherheit: Trumps Friedensworte und Fast Food als perfekte Tarnung
Suche
Bei seinem öffentlichen Auftritt in Corpus Christi setzte Trump die Scharade fort. Auf Fragen zum iranischen Atomprogramm antwortete er betont gelassen: "Ich bevorzuge eher eine friedliche Lösung." Seine Rede drehte sich um amerikanische Energiedominanz – kein Wort deutete auf bevorstehende Kampfhandlungen hin. Nach dem offiziellen Termin besuchte der Präsident eine Filiale der Fastfood-Kette Whataburger. Dort kaufte er Hamburger und verteilte sie an anwesende Gäste. Die Szene wirkte wie ein typischer Wahlkampfauftritt: Trump gab sich volksnah und entspannt.
Donald Trump betont lässig - unterdessen reiste seine Militärspitze heimlich nach Mar-a-Lago
Am Freitagabend flog Trump weiter nach Florida und landete um 20.50 Uhr Ortszeit am Palm Beach International Airport. Eine Reporterfrage zum Thema Iran ignorierte er demonstrativ. Offiziell stand ein Charity-Event mit Eintrittspreisen von einer Million Dollar pro Kopf auf dem Programm. Doch wie die "Daily Mail" berichtet, hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits Trumps wichtigste Sicherheitsberater unbemerkt in Mar-a-Lago versammelt. Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs Dan Caine und CIA-Direktor John Ratcliffe waren heimlich nach Florida gereist. Dort habe Trump schließlich die Freigabe für die "Operation Epic Fury" erteilt. Der Angriff sollte bei Tageslicht in Teheran beginnen – zu einem Zeitpunkt, an dem die iranische Führung ihre Bunker verlassen hatte.
Weitere Beiträge zum Thema haben wir hier für Sie zusammengefasst:
- Donald Trump "weiß nicht, was er tut" und ist komplett planlos
- Nachfolge-Lösung nach Ajatollah-Eliminierung im Iran gefunden
- Täter (45) nach Flucht "neutralisiert", IS reklamiert Terror-Akt für sich
- "Es wäre sehr einfach...." So soll "The Don" hinterrücks getötet werden
- Influencerin (19) bei Iran-Protesten erschossen
loc/news.de/dpa/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.