Wladimir Putin: Tötung Chameneis laut Kremlchef Verstoß gegen Moral und Völkerrecht

Moskau und Teheran arbeiten eng zusammen - vor allem wegen Sanktionen gegen beide Länder. Kremlchef Putin wendet sich nun mit einer Nachricht an den iranischen Präsidenten.

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Wladimir Putin (l) zusammen mit Ex-Verteidigungsminister Sergej Schoigu. (Foto) Suche
Wladimir Putin (l) zusammen mit Ex-Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Bild: picture alliance | Alexander Zemlianichenko
  • Wladimir Putin bezieht Stellung nach Chamenei-Tod
  • Tötung Chameneis ist Verstoß gegen Moral und Völkerrecht
  • Entsetzen in Russland nach Angriffen auf den Iran

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Tötung des iranischen Religionsführers Ali Chamenei als einen "zynischem Verstoß gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts" kritisiert. In einem vom Kreml veröffentlichten Schreiben bekundete er dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian sein Beileid.

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Wladimir Putin bezieht Stellung nach Chamenei-Tod

Chamenei werde in Russland als "herausragender Staatsmann" in Erinnerung bleiben, der einen enormen persönlichen Beitrag für die freundschaftlichen russisch-iranischen Beziehungen geleistet und sie auf die Ebene einer umfassenden strategischen Partnerschaft gebracht habe. Putin bat darum, der Familie und Freunden Chameneis sowie der Regierung und dem iranischen Volk sein Beileid zu übermitteln und seine Unterstützung zuzusichern.

Tötung Chameneis laut Putin Verstoß gegen Moral und Völkerrecht

Der 86 Jahre alte Religionsführer war am Samstag bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Moskau hatte bereits am Vortag Angriffe der USA und Israels auf Ziele im Iran verurteilt.

Russland und derIranarbeiten vor allem wegen der westlichen Sanktionen, die beide Länder belasten, eng zusammen. Teheran steht in der Kritik, weil es Moskau in seinem seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskrieg gegen Kiew unterstützt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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/kns/roj/news.de

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