Donald Trump: US-Präsident im Stich gelassen - Ex-Verbündeter erklärt Maga für "tot"
Nach dem US-Militärschlag gegen den Iran wenden sich Donald Trumps treueste Verbündete gegen ihn. Beobachter glauben, dass der US-Präsident das Ende und den Zusammenbruch der Maga-Bewegung endgültig besiegelt hat.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump hat Maga-Zusammenbruch besiegelt
- Unterstützer wenden sich nach Iran-Schlag gegen den US-Präsidenten
- Ex-Verbündeter von Trump erklärt Maga für "tot"
Der von Donald Trump befohlene Militärschlag gegen den Iran hat laut US-Portal "Rawstory" einen Sturm der Entrüstung unter den treuesten Anhängern des US-Präsidenten entfacht. Denn der Angriff steht in direktem Widerspruch zu Trumps Wahlversprechen, keine militärischen Auslandsinterventionen durchzuführen.
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Donald Trump im Stich gelassen - Iran-Militärschlag sorgt für Entsetzen
Denn genau dieses Versprechen hatte Donald Trump bei der US-Wahl maßgeblich zum Sieg verholfen, weshalb sich Anhänger der Maga-Bewegung nach dem Iran-Schlag entsprechend entsetzt zeigten. "Erinnert ihr euch noch, als jeder MAGA-Anhänger aus vollem Halse schrie, dass jeder mit dem Nachnamen McCain ein blutrünstiger neokonservativer Kriegstreiber sei, der den Iran bombardieren würde und in der Republikanischen Partei nichts zu suchen habe? Ja, das habe ich auch nicht vergessen", schrieb beispielsweise die konservative Podcasterin Meghan McCain bei X.
Ex-Trump-Verbündeter erklärt Maga-Bewegung für "tot"
Donald Trumps Verbündeter Andrew Tate drückte sich noch deutlicher aus und schrieb: "Niemand will diesen Krieg." Er bezeichnete Krieg als Mechanismus zur Umverteilung von Vermögen von der Arbeiterklasse zur Bankenklasse. "Der arbeitende Mann kann einfach keine Pause bekommen und wird endlos zerstört", so Tate. Ein anderer früherer Trump-Verbündeter erklärte die Maga-Bewegung im Netz für "tot" und schrieb knapp: "Das Ende von Maga."
Frühere Trump-Vertraute sagte Iran-Schlag einen Tag zuvor voraus
Besonders brisant: Die republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene, früher feurige Trump-Verfechterin, inzwischen vom US-Präsidenten geächtet, hatte den Iran-Angriff bereits einen Tag zuvor vorhergesagt. Sie veröffentlichte einen Videoclip, in dem Trump früher gegen Kriege wetterte, und fügte hinzu: "Das ist der Trump, den ich unterstützt habe." Nun habe sich der US-Präsident aus unbekannten Gründen jedoch den Neokonservativen angeschlossen und werde bald mit denselben fadenscheinigen Ausreden in den Krieg gegen den Iran ziehen, so Greene.
This is the Trump I supported, the man who called out the truth about the WMD in Iraq and declared NO MORE FOREIGN WARS.
— Former Congresswoman Marjorie Taylor Greene???????? (@FmrRepMTG) February 26, 2026
Now for some unknown reason, Trump has joined the neocons and will soon go to war against Iran with the same BS excuses.
End of MAGA
pic.twitter.com/NNY7xLkJaF
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fka/news.de/stg
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