Friedrich Merz News: Xi bekräftigt Ukraine-Linie bei Merz-Besuch

Bundeskanzler Merz hatte auf Unterstützung Pekings in den Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg gehofft. Doch China verzichtet weiter darauf, Russland als Schuldigen zu benennen.

Erstellt von - Uhr

Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat sich beim Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz für Verhandlungen im Ukraine-Krieg ausgesprochen und erneut auf eine direkte Schuldzuweisung an Russland verzichtet. Nach chinesischen Regierungsangaben erklärte Xi, entscheidend sei es, durch Dialog zu einer Lösung zu kommen. Dabei müssten jedoch alle Parteien gleichberechtigt eingebunden und ihre berechtigten Anliegen berücksichtigt werden.

Bundeskanzler hoffte auf Unterstützung von China

Merz erhofft sich mit Blick auf die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs Unterstützung von China. "Wenn Xi Jinping (Kremlchef Wladimir) Putin morgen sagen würde, hör das auf, dann muss er übermorgen aufhören", hatte der Kanzler am Montag vor seiner Abreise nach China bei der dpa-Chefredaktionskonferenz gesagt. Er verwies darauf, dass China Russland nach wie vor durch den Import von russischem Öl und Gas und durch Technologielieferungen in umgekehrter Richtung unterstütze.

Am Dienstag jährte sich der Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine zum vierten Mal.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

Noch mehr Nachrichten über Friedrich Merz lesen Sie hier.

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.