Donald Trump vs Jimmy Kimmel: Late-Night-Star rechnet mit dementem "verrückten Möchtegern-König" ab

Die Abrechnung mit Donald Trump folgte nach dessen ausufernder Rede zur Lage der Nation auf dem Fuße: Late-Night-Star Jimmy Kimmel nahm kein Blatt vor den Mund und stützte den "verrückten Möchtegern-König" mit Demenz zurecht.

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Für sein wirres Gepolter während seiner Rede zur Lage der Nation bekam Donald Trump bitterböse Häme von US-Moderator Jimmy Kimmel, der erbarmungslos mit dem Republikaner abrechnete. (Foto) Suche
Für sein wirres Gepolter während seiner Rede zur Lage der Nation bekam Donald Trump bitterböse Häme von US-Moderator Jimmy Kimmel, der erbarmungslos mit dem Republikaner abrechnete. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke
  • Donald Trump als "verrückter Möchtegern-König" verspottet
  • US-Late-Night-Star Jimmy Kimmel rechnet erbarmungslos mit "The Don" ab
  • Ausufernde Wut-Rede von Donald Trump im US-Kongress von Kritikern zerrissen

Fast zwei Stunden lang tobte sich Donald Trump bei seiner Rede zur Lage der Nation im US-Kongress aus und ließ seine rekordverdächtig lange Ansprache zu einem Event ausarten, das ebenso gut eine Wahlkampfveranstaltung für die in Umfragen kontinuierlich abstürzenden US-Republikaner hätte sein können.

Kaum hatte der Präsident seine Rede beendet, wurden die sozialen Netzwerke von erzürnter Kritik geflutet - unter die kritischen Stimmen mischte sich auch Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel, der mit Donald Trump spöttisch und mit spitzer Zunge abrechnete.

Donald Trump poltert in Rede zur Lage der Nation drauflos - Abrechnung folgt umgehend

In seiner Sendung vom 24. Februar 2026, die unmittelbar nach Donald Trumps "State of the Union"-Rede in Washington ausgestrahlt wurde, nahm Jimmy Kimmel wie gewohnt kein Blatt vor den Mund und feuerte eine Salve nach der anderen gegen den US-Präsidenten ab. Die ausufernde Rede Trumps bezeichnete Kimmel als wirres Gestammel eines Mannes mit ernsthaften kognitiven Problemen: "Ich muss sagen, Trumps Demenz lässt mich wirklich Joe Bidens Demenz vermissen. Das war eine viel freundlichere Demenz", spottete Kimmel in seinem Monolog, wie einem Mitschnitt bei YouTube zu entnehmen ist. Der Comedian stellte zudem die Frage, ob zwei Stunden währendes zusammenhangloses Gerede überhaupt noch als Rede bezeichnet werden könne.

Fassungslosigkeit bei Jimmy Kimmel nach Donald Trumps wutschnaubender Attacke auf Demokraten

Besonders empört zeigte sich Jimmy Kimmel über eine Passage etwa 50 Minuten nach Beginn der Rede. Trump hatte somalische Einwohner in Minnesota als Menschen beschrieben, die "Amerika plündern" würden. Anschließend forderte er das Publikum auf, sich zu erheben, wenn sie der Meinung seien, dass der Schutz amerikanischer Bürger Vorrang vor illegalen Einwanderern haben müsse. Als demokratische Abgeordnete sitzen blieben, griff Trump sie direkt an: "Ihr solltet euch schämen, dass ihr nicht aufsteht!" Kurz darauf legte er nach: "Diese Leute sind verrückt, ich sage euch, sie sind verrückt."

Jimmy Kimmel live im TV: Generalabrechnung mit Donald Trump in Late-Night-Show

In seinem Monolog ging Jimmy Kimmel weit über die Kritik an der Rede hinaus und listete eine ganze Reihe von Skandalen auf. "Hier ist der wahre Zustand der Nation", erklärte er. "Wir haben einen verrückten Möchtegern-König, der alles tut, um Meinungen zu zensieren, die er nicht hören will. Er lässt seine Schergen amerikanische Bürger verhaften, einsperren und töten." Der Moderator sprach auch Trumps mehrfache Erwähnung in den Epstein-Akten an sowie dessen Bibelgeschäfte. "Er beschützt Pädophile und erklärt es nicht", so Kimmel. Zudem bereichere Trump Milliardäre, während er Kranke, Arme und Hungrige vernachlässige – und das alles im Namen Jesu, über den man in der in China hergestellten Trump-Bibel für 99,99 Dollar nachlesen könne.

Für Jimmy Kimmel hatte die Marathonrede des US-Präsidenten praktische Konsequenzen. "Wir haben mit der Aufzeichnung der Show gewartet, bis die Rede vorbei war", erklärte der Moderator, der seine Sendung normalerweise gegen 16.00 Uhr Ortszeit aufnimmt. Abschließend fragte er spöttisch: "Wenn man zwei Stunden lang größtenteils zusammenhanglos vor sich hin plappert, ist das technisch gesehen noch eine Rede, oder wird das irgendwann zu einem Wutanfall?"

Weiteren Lesestoff zu den Demenz-Gerüchten um Donald Trump finden Sie hier:

/news.de/stg

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