Wladimir Putin: "Bestrafung muss unvermeidlich sein" - Kremlchef irritiert mit wirrer Rede vor Richtern
Bei einem Treffen mit obersten Richtern in Moskau forderte Wladimir Putin, dass die Justiz in seinem Land hart durchgreift. In einer bizarren Rede griff er auch auf Filmzitate zurück und erinnerte an das russische Kaiserreich.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Wladimir Putin hält bizarre Rede vor obersten Richtern in Moskau
- Kremlchef fordert Härte durch die russische Justiz unter Verweis auf einen sowjetischen Filmklassiker und das Kaiserreich
- Außerdem verwies der Präsident auf eine angebliche Bedrohung durch digitale Währungen
Wladimir Putin hat einen seltsamen Auftritt vor Russlands obersten Richtern hingelegt. Bei dem Treffen in Moskau zitierte der Kremlchef nicht nur aus einem sowjetischen Filmklassiker, erinnerte an das russische Kaiserreich und ließ sich zudem über moderne Technologien aus.
Wladimir Putin fordert Härte durch russische Justiz bei wilder Rede vor obersten Richtern
Über die bizarre Wut-Rede berichtet aktuell der "Daily Star". Demzufolge forderte Putin, dass die russische Justiz Stärke demonstrieren solle. Um dies zu untermauern, griff er auf ein sowjetisches Filmzitat aus dem 20. Jahrhundert zurück: "Ein Dieb muss ins Gefängnis." Putin fügte unter Bezugnahme auf den Krimi hinzu:
- "Das Grundprinzip – und das haben wir alle an der Universität gelernt – ist, dass Bestrafung unvermeidlich sein muss."
Wladimir Putin erinnert an Befehle der russischen Zaren
Anschließend relativierte der russische Präsident jedoch laut "Daily Star" seine Aussagen und verwies mit wirren Worten darauf, dass es "nicht immer gerechtfertigt" sei, jemanden wegen eines geringfügigen Verbrechens einzusperren. Letztendlich obliege es aber den Richtern selbst, über die "unausweichliche" Strafe zu entscheiden. Als während des Treffens zudem die ehemaligen russischen Zaren Peter den Großen und Alexander II. erwähnt wurden, forderte Putin außerdem, dass die Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs auch heute noch, "die Kraft eines königlichen Befehls" haben müssen. Gleichzeitig räumte Putin Personalmangel an den Gerichten sowie eine "enorme Arbeitsbelastung" ein, die das russische Justizsystem erdrücke.
Bizarrer Auftritt: Kremlchef wettert gegen digitale Währungen
Der Kremlchef sprach dem "Daily Star" zufolge vor den Richtern noch ein weiteres Thema an: digitale Währungen. Diese würden laut Putin von "terroristischen und extremistischen Gruppen" missbraucht. Die bestehenden Gesetze reichten dagegen nicht aus. "Das Leben, wie man so schön sagt, überholt das Gesetz", wird der Präsident zitiert.
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gom/news.de
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