Donald Trump unter Verdacht: Mit diesen miesen Tricks führt "The Don" alle Welt in die Irre

Nach eigenem Bekunden ist Donald Trump kerngesund und fitter als jeder andere Mensch der Welt - doch in Wahrheit bedient sich "The Don" mieser Tricks eines früheren Vertrauten, um seine Gebrechen zu verschleiern.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump unter Verdacht: Bedient sich der US-Präsident perfider Tricks, um seinen wahren Gesundheitszustand vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen? (Foto) Suche
Donald Trump unter Verdacht: Bedient sich der US-Präsident perfider Tricks, um seinen wahren Gesundheitszustand vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen? Bild: picture alliance/dpa/dpa Pool | Michael Kappeler
  • Donald Trump krank und gebrechlich - doch die Öffentlichkeit darf nichts erfahren
  • Experte legt sich fest: US-Präsident nutzt miese Tricks, um wahren Gesundheitszustand zu verheimlichen
  • "The Don" lernte Strategie zur Verschleierung von "zweitem Vater" Roy Cohn

Im Juni 2026 wird Donald Trump stolze 80 Jahre alt - und erreicht damit ein Alter, in dem andere ihren Lebensabend im Sessel verbringen, Kreuzworträtsel lösen oder sich zum Kaffeeklatsch treffen. Der US-Präsident denkt jedoch gar nicht daran, in seinem neunten Lebensjahrzehnt kürzerzutreten, sondern prahlt bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit seiner vermeintlich unerschütterlichen Gesundheit und exzellenten körperlichen und geistigen Verfassung.

Donald Trump prahlt mit exzellenter Gesundheit - seine Symptome sprechen eine andere Sprache

Trumps Worte sind die eine Seite der Medaille, die Symptome, die der Republikaner bei öffentlichen Auftritten immer wieder an den Tag legt, eine andere. Immer wieder scheint Donald Trump bei von Kamerateams begleiteten Besprechungen von bleierner Müdigkeit übermannt einzuschlafen, kurz darauf schürt "The Don" mit Problemen beim Gehen neue Gerüchte, bevor zusammenhanglos und mit verwaschener Aussprache vorgetragene Reden nebst mit Make-up kaschierten dunklen Flecken an den Händen des US-Präsidenten erneut für Furore sorgen. Kurzum: Ein körperlich und geistig gesunder Mann ist Donald Trump keineswegs.

Offiziell bestätigen mag weder Donald Trump noch das Weiße Haus, dass der wiedergewählte US-Präsident an ernsthaften gesundheitlichen Problemen leidet. Lediglich die Diagnose "chronische venöse Insuffizienz" wurde von offizieller Seite preisgegeben. Dafür greift Donald Trump, so schilderte es der Journalist und Autor John Casey im "Daily Beast"-Podcast, immer häufiger zu schmutzigen Tricks, um seinen wahren Gesundheitszustand vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen.

Donald Trump nutzt schmutzige Tricks zur Verschleierung seiner Gebrechen

Allerdings sind eben jene Methoden, die Donald Trump zur Verschleierung seiner Gebrechen heranzieht, nicht auf seinem eigenen Mist gewachsen. Wie John Casey im Podcast-Gespräch ausführte, habe "The Don" die Tricks von seinem früheren Mentor Roy Cohn von der Pike auf gelernt. Wörtlich sagte Casey:

  • "Dieser Grad seiner theatralischen Überreaktion auf Spekulationen um seinen Gesundheitszustand ist nicht neu."
  • "Es ist vielmehr die jüngste, ungefilterte Version der Lektionen, die Trump vor Jahrzehnten von Roy Cohn bekommen hat, jener skrupellosen politischen Figur, die Trump einst seinen zweiten Vater nannte."

Donald Trump himmelte ihn an: So prägte Roy Cohn "The Don" fürs Leben

Roy Cohn, der dem britischen "Daily Express" zufolge als Anwalt in den 1950er Jahren als Chefberater von Senator Joseph McCarthy bekannt wurde, hatte ein ebenso einfaches wie durchschlagendes Rezept, um an die Spitze zu kommen: Cohn setzte auf Einschüchterung, politische Manipulation und eine rücksichtlose Auslegung des Gesetzes. Für Donald Trump offenbar ein leuchtendes Vorbild, wie John Casey schildert:

  • "Jeder kennt die offensichtlichen Passagen aus dem Cohn-Handbuch: Zuerst angreifen, immer Klage vor Gericht einreichen, sich niemals entschuldigen."
  • "Doch eine von Cohns tiefgreifendsten Lektionen drehte sich nicht um Politik, sondern um den Körper. Es ging darum, die eigene Verletzbarkeit um jeden Preis zu verbergen. Cohn hatte AIDS und starb letztlich an der Krankheit, doch (...) Cohn weigerte sich beharrlich, seine Krankheit einzugestehen."
  • "Selbst als die Symptome seiner Krankheit auf seiner Haut zu sehen waren, , überdeckte Cohn seine Wunden und seine fahle Hautfarbe mit dickem Make-up."
  • "Bei dieser Strategie ging es nicht um Privatsphäre, sondern einzig und allein um Macht."
  • "In seiner Weltanschauung bedeutete Krankheit Schwäche, und Schwäche bedeutete Kontrollverlust. Man gab es nicht zu, man deutete es nicht an, und man ließ es Journalisten ganz sicher nicht merken."
  • "Wie wir jetzt sehen, hat Trump – ganz der pflichtbewusste Schützling – diese Lektion gut gelernt. Trump behauptet nicht nur, es gehe ihm gut; er verkündet, seine Gesundheit sei perfekt."
  • "Es geht nicht um medizinische Korrektheit; es geht darum, dass nur ein Verräter die Unbesiegbarkeit von König Donald Trump, einem 79-jährigen Mann, dessen beste Tage längst vorbei sind, in Frage stellen würde."

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