Donald Trump: Zustimmung schwindet - "The Don" am Tiefpunkt angekommen
Minus 15 Prozentpunkte – so tief ist Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit noch nie gefallen. Selbst Joe Biden schneidet zum gleichen Zeitpunkt besser ab. Das könnte für die Republikaner bei den Zwischenwahlen zum Problem werden.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Donald Trumps Zustimmung liegt nur noch bei minus 15 Prozent.
- Über die Hälfte der US-Amerikaner ist mit Donald Trumps Arbeit unzufrieden.
- US-Präsident schneidet schlechter ab als Joe Biden.
Donald Trumps Zustimmungswerte erreichen einen neuen Tiefpunkt. In seiner zweiten Amtszeit gefallen. Nach Berechnungen des Statistikers Nate Silver liegt die Netto-Zustimmung aktuell bei minus 15 Prozentpunkten.
Donald Trumps Zustimmungswerte sind rasant gesunken
Silvers Berechnungen zeigen einen deutlichen Unterschied zwischen Zustimmung und Ablehnung. Nur noch 40,5 Prozent der Amerikaner bewerten Trumps Arbeit im Weißen Haus positiv. Demgegenüber stehen 55,5 Prozent, die mit seiner Amtsführung unzufrieden sind.Die Entwicklung zeigt einen klaren Abwärtstrend. Noch am 9. Februar 2026 hatte Silver die Netto-Zustimmung mit minus 13,7 Prozentpunkten beziffert. Innerhalb einer Woche verschlechterte sich der Wert damit um mehr als einen Prozentpunkt. Silver veröffentlichte diese Zahlen in seinem Blog "Silver Bulletin", nachdem er mehrere aktuelle Umfragen zusammengeführt hatte.
Umfrage-Schmach für Trump: Joe Biden positiver bewertet
Im direkten Vergleich schneidet Trump deutlich schlechter ab als sein Vorgänger Joe Biden zum selben Zeitpunkt von dessen Präsidentschaft. Biden kam damals auf eine Netto-Zustimmung von minus 11,5 Prozentpunkten. Auch gegenüber seiner eigenen ersten Amtszeit hat sich Trumps Beliebtheit verschlechtert. Damals lag der Wert bei minus zwölf Prozentpunkten.
Warnsignal für Republikaner vor den Zwischenwahlen
Für die Republikanische Partei kommen diese Zahlen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Zwischenwahlen rücken näher, und traditionell schneidet die Partei des amtierenden Präsidenten bei diesen Abstimmungen schlecht ab. 2018 verloren die Republikaner das Repräsentantenhaus, während die Demokraten 41 Sitze hinzugewannen. Aktuell verfügt die GOP nur über knappe Mehrheiten in beiden Kongresskammern, berichtet "Newsweek". Ein Verlust von Senat oder Repräsentantenhaus würde die Möglichkeiten der Partei erheblich einschränken, wichtige Gesetzesvorhaben durchzusetzen.
Trump schwärmt von hohen Umfragewerten
Das Weiße Haus sieht die Lage anders. Sprecher Davis Ingle erklärte gegenüber "Newsweek": "Präsident Trump wurde von fast 80 Millionen Amerikanern überwältigend gewählt, um seine populäre und vernünftige Agenda umzusetzen." Der Präsident habe bereits historische Fortschritte erzielt.
Trump selbst schrieb vergangene Woche auf Truth Social von den "höchsten Umfragewerten, die ich je erhalten habe". Die Menschen würden offensichtlich ein starkes Land mit der besten Wirtschaft aller Zeiten mögen. Tatsächlich zeigt eine aktuelle InsiderAdvantage-Umfrage Trump bei 50 Prozent Zustimmung – der höchste Wert seit Wochen in dieser Erhebung.
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bos/news.de/stg
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