Ukraine-Krieg: Rubio: Wir wissen nicht, ob die Russen es ernst meinen

In Genf soll in der nächsten Woche über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs verhandelt werden. Gibt es Aussichten auf Erfolg? Bei der Münchner Sicherheitskonferenz äußert sich der US-Außenminister.

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US-Außenminister Marco Rubio hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) eingeräumt, dass es unklar ist, ob Russland in den von US-Präsident Donald Trump initiierten Friedensgesprächen für die Ukraine wirklich verhandlungsbereit ist. "Wir wissen nicht, ob die Russen es ernst meinen mit der Beendigung des Krieges", sagte Rubio auf eine entsprechende Frage von Veranstaltungsleiter Wolfgang Ischinger. Die Russen sagten, dass sie es seien. Es sei aber unklar, unter welchen Bedingungen sie zu einem Kriegsende bereit wären, und ob sich Bedingungen finden ließen, die auch für die Ukraine akzeptabel seien.

Zur Rolle der USA sagte Rubio, die Vereinigten Staaten würden weiterhin alles tun, was sie könnten, um beizutragen, den Krieg zu beenden. Man werde weiter prüfen, ob es ein Ergebnis geben könne, mit dem die Ukraine leben könne und das für Russland akzeptabel sei, betonte er. Zum Publikum bei der Münchner Sicherheitskonferenz sagte er: "Ich glaube nicht, dass irgendjemand in diesem Raum gegen eine verhandelte Lösung dieses Krieges wäre – solange die Bedingungen gerecht und nachhaltig sind. Genau das wollen wir erreichen."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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