Robert F. Kennedy Jr.: "Kokain von Toilettensitzen geschnupft" - Trump-Minister überrascht mit Drogen-Geständnis

Robert F. Kennedy Jr. sorgt mit Aussagen über seine Drogensucht für Aufsehen. In einem Interview berichtete der US-Gesundheitsminister von gemeinsamen Treffen mit ehemaligen Abhängigen während der Coronapandemie. Das sind die Reaktionen.

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US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. traf sich während der Coronapandemie weiterhin mit anderen ehemaligen Drogensüchtigen. (Foto) Suche
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. traf sich während der Coronapandemie weiterhin mit anderen ehemaligen Drogensüchtigen. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Douglas Christian
  • Robert F. Kennedy Jr. enthüllt in einem Interview gemeinsame Treffen während der Coronapandemie mit ehemaligen Drogensüchtigen
  • US-Gesundheitsminister habe keine Angst vor Keimen gehabt, da er früher "Kokain von Toilettensitzen" geschnupft habe
  • Aussagen treffen auf geteiltes Echo in den sozialen Medien

Schon länger ist bekannt, dass der amtierende US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. früher ein Drogenproblem hatte. Der Neffe von Ex-Präsident John F. Kennedy sprach öffentlich über seine Sucht, nahm unter anderem Heroin. Mittlerweile ist er laut eigenen Angaben jedoch bereits seit mehr als vier Jahrzehnten abstinent. Nun verblüffte der Trump-Vertraute in einem aktuellen Interview erneut mit Aussagen über seine frühere Abhängigkeit.

Robert F. Kennedy Jr. spricht in Interview über seine Drogensucht

Wie "t-online" berichtet, sprach der US-Gesundheitsminister in der Sendung "This Past Weekend" mit YouTuber Theo Von. Beide kennen sich demnach aus gemeinsamen Treffen während ihrer Entzugszeit. Robert F. Kennedy Jr. bestätigte in der Folge, dass er sich auch während der Coronapandemie weiterhin mit rund 15 anderen ehemaligen Drogensüchtigen getroffen habe. Dazu sagte der Minister:

  • "Ich sagte: 'Mir ist egal, was passiert. Ich gehe jeden Tag zu einem Meeting.' Und ich sagte: 'Ich habe keine Angst vor Keimen. Früher habe ich Kokain von Toilettensitzen geschnupft.'"
  • "Ich weiß, diese Krankheit wird mich umbringen ... Wenn ich sie nicht behandeln lasse, was bedeutet, dass ich jeden Tag zu einem Treffen gehen muss, ist das einfach schlecht für mein Leben."

Diese Aussagen sind bemerkenswert, da Robert F. Kennedy Jr. in der Vergangenheit Falschaussagen über die Coronapandemie verbreitete, die Schutzmaßnahmen der Regierung unter Ex-Präsident Joe Biden scharf kritisierte und als Impfskeptiker galt. Später bestritt er jedoch, ein Impfgegner zu sein.

Trumps Gesundheitsminister in der Kritik nach Kokain-Geständnis

Der Clip mit dem Koks-Geständnis des US-Ministers ging laut "t-online" im Netz schnell viral. Er wurde unter anderem von der Gruppe "Republicans against Trump" auf X (vormals Twitter) veröffentlicht. Die Reaktionen auf Kennedys Aussagen fallen gemischt aus. Kommentare dazu lauten:

  • "Liebe die Ehrlichkeit."
  • "Seine Politik gefällt mir überhaupt nicht, aber seine brutale Ehrlichkeit schätze ich sehr."
  • "Ich erinnere mich an Zeiten, in denen man wegen solcher Geständnisse seinen Job verloren hätte. Was für eine schöne neue Welt, in der wir leben!"
  • "Wie kann man diese Regierung nur ernst nehmen?"
  • "Okay, Herr Minister... Nicht alles, was man weiß, muss gesagt werden. Und das ist der Leiter unseres Ministeriums für Gesundheit und Soziales?! Mein Gott!"

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