Friedrich Merz: Kanzler Merz eröffnet Münchner Sicherheitskonferenz

Krisen, Kriege und ein transatlantisches Verhältnis im Umbruch: Beim weltweit wichtigsten sicherheitspolitischen Treffen geht es darum, wie sich die Welt politisch neu sortiert.

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Friedrich Merz (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz im Bundestag (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz im Bundestag (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Christophe Gateau

Kanzler Friedrich Merz eröffnet an diesem Freitag mit einer außenpolitischen Grundsatzrede die Münchner Sicherheitskonferenz. Mit Spannung wird erwartet, wie sich der CDU-Chef bei seinem ersten Auftritt als deutscher Regierungschef bei dem weltweit größten Expertentreffen der Sicherheitspolitik zur Machtpolitik von US-Präsident Donald Trump äußert. Eine Rede von US-Außenminister Marco Rubio, der die Regierungsdelegation aus Washington anführt, ist für Samstagvormittag geplant.

Die Veranstalter rechnen mit einer "Sicherheitskonferenz der Superlative". Es werden mehr als 60 Staats- und Regierungschefs erwartet und damit mehr als je zuvor. Zudem sollen etwa 100 Außen- und Verteidigungsminister teilnehmen. Im Mittelpunkt der bis Sonntag dauernden Beratungen werden der Umbruch der Weltordnung mit der Krise in den transatlantischen Beziehungen, der Iran-Konflikt und der Ukraine-Krieg stehen. Am Rande der Konferenz werden zahlreiche Demonstrationen erwartet – unter anderem gegen die iranische Regierung in Teheran.

Neben Rubio auch etliche Trump-Gegner erwartet

Auch die Frage, ob die USA noch ein zuverlässiges Nato-Mitglied sind, dürfte auf den Podien in München eine Rolle spielen. Neben Außenminister Rubio werden einige der schärfsten Gegner Trumps aus der demokratischen Partei erwartet. Darunter sind etwa der kalifornische Gouverneur und mögliche Präsidentschaftskandidat Gavin Newsom, die linke Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez und die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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