Donald Trump: "Echter Loser" – Präsident blamiert US-Olympioniken öffentlich

Donald Trump greift einen eigenen Olympia-Star frontal an. Nach kritischen Worten über die USA bezeichnet der Präsident Skifahrer Hunter Hess öffentlich als "echten Loser".

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Donald Trump: US-Präsident teilt gegen US-Olympioniken aus (Foto) Suche
Donald Trump: US-Präsident teilt gegen US-Olympioniken aus Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
  • Trump attackiert Hunter Hess auf Truth Social
  • Auslöser waren kritische Interview-Aussagen
  • Politischer Eklat bei den Winterspielen

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Bei den Olympischen Winterspielen sorgt nicht nur der sportliche Wettbewerb für Schlagzeilen. Auch politisch schlagen die Wellen hoch. US-Präsident Donald Trump hat einen amerikanischen Athleten nun öffentlich scharf angegriffen und damit eine Debatte ausgelöst.

Kritik nach Interview-Aussagen

Im Zentrum der Kontroverse steht der Freestyle-Skifahrer Hunter Hess. In einem Interview hatte der Wintersportler laut "Bild" offen eingeräumt, dass er die Vereinigten Staaten mit zwiespältigen Gefühlen bei den Spielen vertrete. Es gebe Entwicklungen im Land, die ihn beschäftigten und die er kritisch sehe. Gleichzeitig stellte Hess klar, warum er dennoch antritt: Er starte in erster Linie für sein persönliches Umfeld, für Familie und Freunde. Außerdem fühle er sich den Sportlern verpflichtet, die vor ihm für die USA bei Olympischen Spielen angetreten seien, sowie den Werten, die er selbst mit seinem Heimatland verbinde.

Donald Trump reagiert mit scharfen Worten

Diese differenzierten Aussagen stießen im Weißen Haus offenbar auf wenig Verständnis. Auf seiner Plattform Truth Social griff Donald Trump den Athleten frontal an. Dort bezeichnete er Hess als "echten Loser". Der Präsident legte nach und erklärte, es falle schwer, jemanden mit einer solchen Haltung zu unterstützen.

Politische Eskalation im Olympia-Umfeld

Ob Hunter Hess auf die öffentliche Attacke des Präsidenten reagieren wird, ist bislang nicht bekannt. Fest steht jedoch: Der Konflikt zwischen Politik und Spitzensport ist damit erneut auf offener Bühne angekommen.

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