Donald Trump: Jeffrey Epstein warnte bereits 2017 vor Trumps mentalem Verfall

Eine veröffentlichte E-Mail von Jeffrey Epstein entfacht neue Spekulationen über Donald Trumps geistige Verfassung. Darin ist von besorgten Gästen bei einem Dinner die Rede. Das Weiße Haus weist die Vorwürfe klar zurück.

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Donald Trump: Jeffrey Epstein warnte schon 2017 vor geistigem Verfall des US-Präsidenten. (Foto) Suche
Donald Trump: Jeffrey Epstein warnte schon 2017 vor geistigem Verfall des US-Präsidenten. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
  • Epstein berichtete 2017 von auffälligem Verhalten bei Dinner
  • Gäste sollen sich laut Mail Sorgen um Trump gemacht haben
  • Weißes Haus dementiert Spekulationen entschieden

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Neue Brisanz im Umfeld von Donald Trump: Eine veröffentlichte E-Mail des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein wirft Fragen zur geistigen Verfassung des heutigen US-Präsidenten auf. Der Inhalt der Nachricht sorgt nun international für Diskussionen.

Bericht über auffälliges Verhalten von Donald Trump bei Abendessen

In einer Nachricht aus dem Jahr 2017 schilderte Epstein laut "Focus" ein Treffen mit Donald Trump in dessen Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Adressiert war die Mail an den Journalisten Michael Wolff, der sich intensiv mit Trump beschäftigt hat. Epstein schrieb darin sinngemäß, mehrere Anwesende hätten sich nach einem gemeinsamen Dinner besorgt gezeigt. Trump habe angeblich frühere Bekannte nicht wiedererkannt. Zudem erwähnte Epstein ein aus seiner Sicht stark geschminktes Erscheinungsbild des damaligen Präsidenten. Das Treffen soll Ende Dezember 2017 stattgefunden haben. Offiziell bestätigt ist lediglich die Teilnahme des damaligen Handelsministers Wilbur Ross. Ob weitere Gäste anwesend waren, ist nicht abschließend geklärt.

Diskussionen um mentale Fitness des US-Präsidenten

Die nun öffentlich gewordene E-Mail ist nicht das erste Mal, dass Spekulationen über Trumps geistige Verfassung laut werden. Bereits in der Vergangenheit kursierten entsprechende Gerüchte. Medienberichten zufolge soll Trumps früherer Berater Steve Bannon intern Zweifel geäußert haben. Er habe demnach auf eine geringe Aufmerksamkeitsspanne und häufige Wiederholungen hingewiesen. Später relativierte oder bestritt Bannon entsprechende Aussagen. Auch familiäre Hintergründe werden immer wieder thematisiert. Trumps Vater erkrankte im höheren Alter an Alzheimer. Ein Verwandter äußerte öffentlich, bestimmte Verhaltensweisen des Präsidenten erinnerten ihn an frühere Krankheitsverläufe in der Familie.

Klare Stellungnahme aus dem Weißen Haus

Offizielle Stellen weisen sämtliche Mutmaßungen entschieden zurück. Das Weiße Haus betont regelmäßig, der Präsident sei gesundheitlich voll leistungsfähig. Kritiker hingegen verweisen auf öffentliche Auftritte, in denen Trump abschweift oder Erzählungen mehrfach innerhalb kurzer Zeit wiederholt.

Alte Freundschaft zwischen Jeffrey Epstein und Donald Trump wirft Schatten

Die Beziehung zwischen Trump und Epstein ist seit Jahren Gegenstand öffentlicher Debatten. In den 1990er- und frühen 2000er-Jahren bewegten sich beide im selben gesellschaftlichen Umfeld. Trump äußerte sich damals positiv über Epstein. Nach dessen erneuter Festnahme im Jahr 2019 erklärte Trump jedoch, seit längerer Zeit keinen Kontakt mehr zu ihm zu haben.
Die nun bekannt gewordene E-Mail fügt der ohnehin kontroversen Verbindung eine weitere Facette hinzu und dürfte die Diskussionen um Donald Trump erneut anheizen.

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