Wladimir Putin: Fettige Sache - Kreml-Chef will Flugzeuge mit Speiseöl betanken
Russlands Wirtschaft steht aufgrund der knallharten Ölsanktionen vor dem Aus. Nun sorgt eine neue Idee für Hoffnung auf alternative Energien - Putin testet altes Fritten-Fett als wiederverwertbaren Flugzeugtreibstoff.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Russland wegen Sanktionen vor dem finanziellen Ruin
- Neue Idee soll Abhilfe schaffen: Altes Speiseöl als Flugzeugtreibstoff
- Intensive Testung: Wladimir Putin setzt auf Fastfood-Unterstützung
- Kreml-Propaganda spricht von Umweltbemühungen
Über den Wolken ... muss die Kreativität wohl grenzenlos sein... Könnte man meinen, wenn man sich die neueste Idee von Kreml-Chef Wladimir Putin anhört. Wer künftig im Flieger aus Russland einen angenehmen Pommes- oder Burgerduft wahrnimmt, sollte sich indes nicht wundern. Denn: Laut Medienberichten testet der Kreml aktuell eine neue Art der Treibstoffversorgung. Dabei sollen Passagierflugzeuge künftig mit altem Speiseöl betankt werden. Wie das geht?
Altes Speiseöl von Fastfood-Kette - Wladimir Putin auf der Suche nach alternativen Kraftstoff
Wie unter anderem die britische "Sun" berichtet, testet das Unternehmen "Gazprom" derzeit den innovativen Flugkraftstoff, der laut Medienbericht aus "gebrauchtem Speiseöl" von der ehemaligen Mc-Donalds-Kette stammen soll. Die Fastfood-Kette, die 2022 von "Vkusno & tochka" übernommen wurde, soll den Kreml frische Energie liefern, nachdem die Öl- und Gaseinnahmen in Russland dramatisch zurückgegangen und zuletzt um mehr als 50 Prozent eingebrochen sind.
Aus den "tierischen und "pflanzlichen" Fettsäuren wurde ein Treibstoff entwickelt, der aktuell in einem Stahltriebwerk getestet wurde. Dabei wurden verschiedene Flugphasen einschließlich Start, Reiseflug und Landung simuliert, berichtet "The Sun".
Kreml-Propaganda läuft "wie geschmiert" - CO2-Fußabdruck verringern
Während das verzweifelte Bemühen Russlands vom Westen eher belächelt wird, läuft intern die Propaganda-Maschinerie wortwörtlich wie geschmiert. Offiziell bemühe sich Russland darum, den CO2-Fußabdruck zu verringern. Der "neue" Fritten-Treibstoff soll auch in Seeschiffen zum Einsatz kommen. Das Unternehmen "Gazprom" erklärte die Bemühungen: Die Tests seien ein "effizienter Vorgang" gewesen, die eine "geringere Umweltauswirkung" gezeigt hätten.
Russische Fluggesellschaft spricht von Verbesserung der Umweltbilanz
Auch die russische Fluggesellschaft "Aeroflot" bedient das Narrativ der Umweltfreundlichkeit. Der Schritt sei Teil einer "strategischen Priorität zur Verbesserung der Umweltbilanz". "Wir glauben, dass es unerlässlich ist, Trends im Kampf gegen den Klimawandel zu setzen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und dieEnergieeffizienz zu verbessern", erklärtAndrei Chikhanchin, stellvertretender Geschäftsführer von Aeroflot gegenüber den Medien.
Ob hier wirklich das Umweltbemühen im Vordergrund steht, ist eher fraglich. Fest steht: Russland geht auf der Suche nach kostengünstiger Energie künftig neue Wege.
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ife/gom/news.de
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