Boris Pistorius News: Pistorius: Deutschland stellt Eurofighter für Arktis-Einsatz

Die Nato erhöht ihre Militärpräsenz in der Arktis, um zur weiteren Entschärfung des von US-Präsident Donald Trump angezettelten Grönland-Konflikts beizutragen. Auch Deutschland ist mit dabei.

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nimmt an einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium teil. (Foto) Suche
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nimmt an einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium teil. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Deutschland beteiligt sich nach Angaben von Verteidigungsminister Boris Pistorius im ersten Schritt mit vier Kampfjets vom Typ Eurofighter an dem neuen Nato-Militäreinsatz in der Arktis. Zudem werde die Bundeswehr Kapazitäten zur Luftbetankung zur Verfügung stellen, sagte der SPD-Politiker am Rande eines EU-Verteidigungsministertreffens in Brüssel. Was in der Folge zusätzlich passiert, wird nach seinen Worten noch mit den Nato-Partnern abgestimmt.

Die Arktis und der hohe Norden spielten für die Sicherheit Europas und Nordamerikas eine Rolle, sagte Pistorius. Vor allem die sogenannte Giuk-Lücke zwischen Grönland, Island und Großbritannien habe eine zentrale Bedeutung für die Wege in den Nordatlantik und darüber hinaus - auch für russische U-Boote.

Nato-Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich hatte zuvor den Start eines Einsatzes mit dem Namen "Arctic Sentry" (etwa: Wächter der Arktis) angekündigt. Ziel sei es, eines der strategisch bedeutendsten und zugleich klimatisch herausforderndsten Gebiete abzusichern, erklärte der US-General. Der Einsatz soll auch zur weiteren Entschärfung des von US-Präsident Donald Trump angezettelten Grönland-Konflikts beitragen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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