Wolodymyr Selenskyj News: Selenskyj kündigt Änderungen bei der Flugabwehr an

Immer wieder überlasten schwere russische Angriffe aus der Luft die ukrainische Flugabwehr. An deren Arbeit soll sich nun einiges ändern, kündigt der ukrainische Präsident Selenskyj an.

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Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht im Präsidentenpalast. (Foto) Suche
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht im Präsidentenpalast. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Der Präsident der von russischen Luftangriffen geplagten Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat Veränderungen bei der Organisation der Flugabwehr angekündigt. "In einigen Regionen wird die Arbeitsweise der Teams komplett umstrukturiert", das betreffe Abfangjäger, mobile Feuergruppen und den gesamten Komplex der lokalen Flugabwehr, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Entsprechende Anordnungen seien bei einer Beratung mit der Militärführung getroffen worden.

Die Ukraine leidet schwer unter den anhaltenden russischen Drohnen- und Raketenangriffen. Mitten im Winter bei tiefstem Frost ist die Strom- und Wärmeversorgung vieler Städte im Land massiv beeinträchtigt. Millionen Ukrainer müssen täglich stundenlang ohne Heizung und Strom auskommen.

Energie bleibt Dauerthema

Die anhaltenden Energieprobleme thematisierte Selenskyj in seiner Rede ebenfalls. So dankte er zunächst dem Katastrophenschutz, den internationalen Partnern der Ukraine für ihre Hilfslieferungen und den vielen Elektrikern der Stromkonzerne, die versuchten, die riesigen Schäden zumindest teilweise wieder zu beheben.

Es gab aber auch Kritik an regionalen Verwaltungen, die nach Angaben Selenskyjs Probleme nicht rechtzeitig gemeldet und damit vergrößert haben. Neben Kiew, mit dessen Bürgermeister Vitali Klitschko Selenskyj seit geraumer Zeit immer wieder öffentliche Konflikte austrägt, kritisierte der Staatschef auch die Lage in Ochtyrka (Gebiet Sumy) und in seiner Heimatstadt Krywyj Rih.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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