Donald Trump: Nach Epstein-Enthüllungen - Protest-Video demütigt nicht nur "The Don"

Kurz vor dem Super Bowl demütigten Aktivisten Donald Trump und andere mächtige Personen. Sie erinnern mit Spott und Häme an die in den Epstein-Akten erwähnten Namen. Der US-Präsident erhält die meisten Seitenhiebe.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Aktivisten projizierten ein Video an eine Hauswand, in dem auch Trump mit den Epstein-Akten in Verbindung gebracht wird. (Foto) Suche
Aktivisten projizierten ein Video an eine Hauswand, in dem auch Trump mit den Epstein-Akten in Verbindung gebracht wird. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
  • Aktivisten verspotten Donald Trump, Elon Musk und andere in den Epstein-Akten genannte mächtige Persönlichkeiten.
  • Video zeigt Trump als Football-Spieler: US-Präsident als Anführer ins Lächerliche gezogen.
  • Das Netz feiert die Protest-Aktion.

Die neu veröffentlichten Akten im Fall des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein dominieren die Schlagzeilen. In den Dokumenten kommen Namen zahlreicher mächtiger Männer, darunter auch Donald Trump, vor. Grund genug für Aktivisten, einige der genannten Personen in einem Spott-Video kurz vor dem Super Bowl vorzuführen.

Donald Trump, Elon Musk und Co.: Aktivisten verspotten Mächtige vor dem Super Bowl

Einen Tag vor dem Super Bowl wurde ein Video auf ein Gebäude in Las Vegas projiziert, das die am häufigsten genannten Personen als NFL-Spieler zeigt. Es ist eine Rangliste mit Statistiken, die Trump anführt. Über dem Schriftzug "Epstein-Akten-Anführer" erscheinen der US-Präsident und die anderen Mächtigen in Football-Trikots. Laut dem Clip wurde der Republikaner 5.300 Mal in den Dokumenten erwähnt, gefolgt vom früheren ultrarechten Berater Trumps, Steve Bannon, mit 2.901 Erwähnungen. Ebenfalls erscheinen Bill Gates, Elon Musk, Bill Clinton und Andrew Mountbatten-Windsor. Der in Ungnade gefallene Prinz lächelt neben Milliardär und Vordenker der MAGA-Bewegung Peter Thiel sowie US-Handelsminister Howard Lutnick. Zwischendrin springt Trump-Unterstützer Kid Rock als Cheerleader in die Luft. Der Clip endet mit dem Schriftzug "Pedo Bowl" und einem Phallussymbol, das einen Pokal symbolisieren soll.

Trump als Anführer der Epstein-Enthüllungen: Protest-Video im Netz gefeiert

Die Protestaktion verbreitete sich schnell auf Social Media. Analyst Brian Allen schreibt dazu auf der Plattform X: "So sieht Verantwortlichkeit aus, wenn Institutionen versagen." Künstler:in "vjajbombs" teilte die Aufnahmen zuerst auf Instagram, unterschreibt die Clips mit spöttischen Anspielungen. "Der Preis für den wertvollsten *Geschwärzten* geht an...", schreibt der Account und bezieht sich auf die geschwärzten Stellen in den Akten. Der Account lässt laut der Biografie täglich derartige "Bomben" in Form von Projektionen platzen. Viele Nutzer feiern die Aktion. Sie schreiben:

  • "Ich könnte es nicht mehr lieben. Wie können wir das überall hinbekommen?"
  • "Mach weiter mit diesen Erinnerungen"
  • "Fantastisch! Ich liebe es! Aber sei vorsichtig und achte auf dich. Bleib sicher."

Das US-Justizministerium hatte am 30. Januar 2026 eine letzte Charge an Ermittlungsakten veröffentlicht. Es sind Millionen Seiten, Tausende Videos und Fotos. Zwar kommen in dem veröffentlichten Material viele bekannte Persönlichkeiten vor, darunter auch US-Präsident Donald Trump. Allerdings gibt es keine Beweise für eine Verwicklung des Republikaners in den Skandal. Der US-Präsident bestreitet, von den kriminellen Machenschaften Epsteins gewusst zu haben. Auf der Privatinsel des Unternehmers, die Zentrum des Missbrauchsrings gewesen sein soll, will Trump nie gewesen sein.

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/ife/news.de/dpa

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