Super Bowl LX am 9.2.2026: Von wegen Anreise-Probleme - deshalb schwänzt Donald Trump das NFL-Event wirklich

Wenn die Seattle Seahawks und die New England Patriots im Super Bowl 2026 aufeinander treffen, wird Donald Trump nicht im Stadion anwesend sein. Für seine Absage hat der US-Präsident eine abenteuerliche Ausrede parat.

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Dem Super Bowl LX wird Donald Trump fernbleiben - offiziell ist eine zu beschwerliche Anreise der Grund. (Foto) Suche
Dem Super Bowl LX wird Donald Trump fernbleiben - offiziell ist eine zu beschwerliche Anreise der Grund. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Donald Trump bleibt Super Bowl LX fern
  • US-Präsident bringt abenteuerliche Ausrede für Abwesenheit bei Football-Event vor
  • Angst vor viraler Blamage? "The Don" fürchtet Buhrufe und Pfeifkonzerte

Der Super Bowl LX gilt als das Großereignis des US-amerikanischen Sportjahres: Am 9. Februar 2026 treffen die New England Patriots und die Seattle Seahawks im mit Spannung erwarteten NFL-Endspiel aufeinander. Einer bleibt dem American-Football-Spektakel, das im kalifornischen Santa Clara ausgetragen wird, jedoch mit Ansage fern: Die Rede ist von Donald Trump, der dem Super Bowl eine Absage erteilt hat.

Donald Trump schwänzt Super Bowl am 9. Februar - mit dieser Begründung

Der 79-jährige US-Präsident nannte gegenüber der "New York Post" einen simplen Grund für seine Absage: "Es ist einfach zu weit weg." Gleichzeitig machte Trump jedoch keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen das musikalische Rahmenprogramm. Der puerto-ricanische Rapper Bad Bunny gestaltet die legendäre Halbzeit-Show, während die Punkrock-Band Green Day die Eröffnungszeremonie bestreitet. Beide Künstler gelten als ausgesprochene Trump-Kritiker. "Ich bin gegen sie. Ich halte das für eine schreckliche Wahl. Das Einzige, was sie bewirkt, ist, Hass zu säen", erklärte der Präsident.

Wahrer Grund für Super-Bowl-Absage: Fürchtet Donald Trump eine virale Blamage?

Hinter den Kulissen soll jedoch ein anderer Grund für Donald Trumps Fernbleiben ausschlaggebend gewesen sein. Mehrere Berater des Präsidenten rieten ihm laut einem Bericht von "Zeteo" davon ab, in dem demokratisch geprägten Bundesstaat aufzutreten. Die Sorge: laute Buhrufe vor Zehntausenden Zuschauern im Stadion und potenziell über 100 Millionen TV-Zuschauern. Virale Clips einer feindseligen Reaktion seien "noch etwas, das wir gerade nicht brauchen", zitierte das Portal einen Trump-Berater. Seit dem letzten Super Bowl sind die Zustimmungswerte des Präsidenten deutlich eingebrochen – insbesondere wegen seiner Wirtschaftspolitik und der harten Einwanderungsmaßnahmen.

US-Konservative fordern beim Super Bowl "All-American"-Gegenprogramm

Donald Trumps Kritik an den beim Super Bowl auftretenden Musikern steht nicht allein. Bereits Monate vor dem NFL-Finale hatten konservative Politiker und Trump-nahe Organisationen gegen die Auswahl von Bad Bunny protestiert. Der Rapper wird als erster Künstler überhaupt die komplette Halbzeit-Show des meistgesehenen US-TV-Ereignisses auf Spanisch performen. Er hatte zuvor Abschiebungen und Razzien der Einwanderungsbehörde ICE kritisiert. Als Reaktion kündigte die Trump-nahe Organisation Turning Point USA eine alternative Veranstaltung an: Die "All American Halftime Show" mit Country-Sänger Kid Rock soll zeitgleich zur offiziellen Halbzeit-Performance stattfinden.

Donald Trump erlebte Fiasko beim Super Bowl 2025

Beim Super Bowl 2025 in New Orleans, als die Kansas City Chiefs auf die Philadelphia Eagles trafen, erlebte Trump bereits eine Mischung aus Buhrufen und Applaus. Damals war die Anreise offenbar kein Hindernis. "Ich bekomme großartige Reaktionen beim Super Bowl. Sie mögen mich", behauptete der Präsident gegenüber der "New York Post". Das Weiße Haus wies die Darstellung zurück, Trump meide das Spiel aus Angst vor negativen Reaktionen. Sprecher Davis Ingle erklärte gegenüber "Zeteo": "Wenn er den Super Bowl besuchen würde, würde er einen warmen Empfang erhalten."

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/news.de/dpa/stg

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