Donald Trump: Dringlicher Appell an den US-Präsidenten - Papst Leo warnt vor Gewalt
Eskaliert der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba? Die Spannungen zwischen Washington und Havanna haben sich in den vergangenen Wochen verschärft. Nun mischt sich Papst Leo XIV. ein - mit einer eindringlichen Bitte an US-Präsident Donald Trump.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Papst Leo XIV. fordert Donald Trump auf X dazu auf, keine Gewalt gegen Kuba anzuwenden
- Pontifex zeigt sich besorgt über "zunehmende Spannungen" mit den USA und warnt vor einer humanitären Krise
- Zuvor hatte Trump gedroht, die Wirtschaft des Karibik-Staats durch neue Zölle zu schwächen
- Zudem gab es Berichte über einen möglichen Putsch-Plan
Obwohl sich Donald Trump öffentlich weiterhin als Friedensbringer inszeniert, ist seine Bilanz erschreckend: In seinem ersten Amtsjahr führte er bereits mehr Militärschläge durch als sein Vorgänger Joe Biden während dessen gesamter Zeit im Weißen Haus. Anfang des Jahres griff Trump Venezuela an und ließ Machthaber Nicolás Maduro entführen. Derzeit wächst zudem die Sorge vor einem weiteren militärischen Konflikt mit dem Iran. Auch das sozialistische Kuba geriet zuletzt ins Visier des US-Präsidenten. Große Kritik an Trumps Vorgehen übt nun ausgerechnet Papst Leo XIV.
Papst Leo XIV. appeliert an Donald Trump: Gewalt gegen Kuba vermeiden
Der amerikanische Pontifex schrieb auf X (vormals Twitter):
- "Ich habe die äußerst beunruhigende Nachricht über die zunehmenden Spannungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten von Amerika, zwei Nachbarländern, erhalten. Ich schließe mich der Botschaft der kubanischen Bischöfe an und appelliere an alle Verantwortlichen, einen aufrichtigen und wirksamen Dialog zu fördern, um Gewalt und jegliche Handlungen zu vermeiden, die das Leid des kubanischen Volkes noch vergrößern könnten."
I have received the greatly troubling news regarding an increase in tensions between Cuba and the United States of America, two neighboring countries. I echo the message of the Cuban bishops, inviting all responsible parties to promote a sincere and effective dialogue, in order…
— Pope Leo XIV (@Pontifex) February 1, 2026
Papst Leo hatte Trump bereits vor wenigen Wochen bereits für den Angriff auf Venezuela kritisiert. Dabei verurteilte er den wachsenden "Kriegseifer" politischer Führer und äußerte ebenfalls seine "tiefe Besorgnis" um das venezolanische Volk.
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"Neue Eskalation der USA": Donald Trump könnte Kubas Wirtschaft weiter schwächen
Trump hatte zuletzt mit Zusatzzöllen für Öllieferanten gedroht, um Kubas Wirtschaft zu schwächen. Durch einen Stopp der Versorgung aus dem Ausland könnte die angeschlagene Wirtschaft des Karibik-Staats womöglich komplett zusammenbrechen und die Bevölkerung extrem leiden. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez verurteilte in einem Post auf X diese "neue Eskalation der USA gegen Kuba" aufs Schärfste.
Die Karibikinsel steckt aktuell in einer ihrer schwersten Wirtschaftskrisen seit dem Sieg der Revolution unter Fidel Castro im Jahr 1959. Das Stromnetz ist marode, es herrscht Erdölmangel. Immer wieder kommt es zu mehrstündigen Blackouts.
Plant Donald Trump einen Putsch im Karibik-Staat?
Wie "The Daily Beast" berichtet, behaupteten MAGA-Insider vor wenigen Wochen zudem, die US-Regierung wolle das kubanische Regime bis Ende 2026 stürzen. Dafür werde gemeinsam mit Exilkubanern ein Putsch gegen Präsident Miguel Díaz-Canel geplant.
Trump geht unterdessen davon aus, dass Kuba um Deeskalation mit den Vereinigten Staaten bemüht sei. "Ich glaube, wir werden mit Kuba einen Deal aushandeln.", sagte er vor Journalisten auf einem Flug nach Florida. Details zu einer möglichen Vereinbarung nannte er nicht.
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gom/mlk/news.de/dpa
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