Donald Trump: Brisante Enthüllungen in neuen Epstein-Akten - "The Don" massiv in Bedrängnis

In weiteren veröffentlichten Akten zum Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein taucht Donald Trumps Name mehrfach auf. Es werden schwere Anschuldigungen gegen den US-Präsidenten erhoben, die das Weiße Haus entschieden zurückweist.

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In neu veröffentlichten Epstein-Akten werden schwere Anschuldigungen gegen US-Präsident Donald Trump erhoben. (Foto) Suche
In neu veröffentlichten Epstein-Akten werden schwere Anschuldigungen gegen US-Präsident Donald Trump erhoben. Bild: picture alliance/dpa/AP | Allison Robbert
  • Brisante Enthüllungen über Donald Trump in neu veröffentlichten Epstein-Akten
  • US-Präsident soll Frau zu Oralsex gezwungen haben und dabei gebissen worden sein
  • Außerdem habe Trump die Genitalien eines Kindes mit dem Finger gemessen
  • Weißes Haus weist Vorwürfe als "unbegründet und falsch" zurück

Der Druck auf Donald Trump in der Affäre um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wächst. Das US-Justizministerium hat etliche weitere Ermittlungsakten zu dem Fall veröffentlicht.Der Umfang ist gewaltig: Rund drei Millionen Seiten, etwa 2.000 Videos und 180.000 Fotos umfasst die Veröffentlichung. In den Unterlagen taucht auch der Name des US-Präsidenten auf. Es werden unglaubliche Vorwürfe gegen den 79-jährigen Republikaner laut.

Neue Enthüllungen im Epstein-Skandal: Donald Trump soll Genitalien eines Kindes mit Finger gemessen haben

Die brisantesten Anschuldigungen stammen aus einer E-Mail an das FBI-Bedrohungszentrum, über die aktuell der "Daily Star"berichtet. Darin wird behauptet, Trump habe auf seinem Anwesen Mar-a-Lago Veranstaltungen abgehalten, bei denen Epstein Kinder herbeigeschafft und versteigert haben soll. Der Präsident soll dabei die Genitalien eines Kindes mit seinen Fingern vermessen haben.

Donald Trump von Frau bei erzwungenem Oralverkehr gebissen laut Epstein-Akten

Ein weiteres Dokument enthält laut "Daily Star" Vorwürfe, die 35 Jahre zurückreichen. Eine namentlich nicht genannte Frau sei demnach zu Oralverkehr mit Trump gezwungen worden. Während des Übergriffs habe sie ihn gebissen. Diese Anschuldigungen ähneln einer anonymen Zivilklage aus dem Jahr 2016, die Trump und Epstein sexuelle Übergriffe auf eine 13-Jährige vorwarf. Das Verfahren wurde damals ohne Urteil eingestellt. Trumps Vertraute erklärten damals, die Beschuldigungen seien "kategorisch unwahr".

Keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen US-Präsident

Die Nennung in den Epstein-Akten bedeutet nicht automatisch, dass den betreffenden Personen kriminelles Verhalten vorgeworfen wird. Die Ermittler sammelten im Rahmen ihrer Untersuchungen sämtliche verfügbaren Unterlagen – auch über Personen, die möglicherweise nichts von Epsteins Verbrechen wussten. Der Multimillionär hatte über viele Jahre Frauen und Minderjährige missbraucht und Kontakte in die amerikanische High Society gepflegt. Fotos zeigen ihn auch gemeinsam mit Trump. 2019 wurde er mit 66 Jahren tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden. 

Weißes Haus weist Vorwürfe in Epstein-Dokumenten zurück

Die Reaktion aus Washington fiel deutlich aus. Das Weiße Haus wies die Anschuldigungen als "unbegründet und falsch" zurück und erklärte, die Epstein-Ermittlungen würden gegen Trump "instrumentalisiert". Das Justizministerium selbst stufte zuvor bereits andere Trump betreffende Passagen in den Dokumenten als "unwahr und reißerisch" ein. Diese seien 2020 anonym und ohne Belege beim FBI eingereicht worden. "Dennoch veröffentlicht das Justizministerium diese Dokumente aus Pflichtgefühl gegenüber dem Gesetz und der Transparenz unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen für Epsteins Opfer", heißt es in einer Erklärung weiter. 

Donald Trump spricht von gefälschten und manipulierten Unterlagen

Amerikanische Behördenvertreter betonten, dass keine Unterlagen auf laufende Ermittlungen gegen den Präsidenten hindeuteten. Trump persönlich ging noch weiter: Er behauptete, einige der Dokumente seien von seinen Gegnern gefälscht oder manipuliert worden. Die Veröffentlichungen stehen zudem wegen starker Schwärzungen und angeblich verschwundener Beweise in der Kritik - darunter ein Trump-Foto, das kurz nach dem Hochladen von der Website verschwunden sein soll.

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