Ukraine-Krieg: Kreml vermeidet Festlegung zu begrenzter Waffenruhe

Trump hat Putin gebeten, Kiew und andere ukrainische Städte für ein paar Tage nicht anzugreifen. Doch die Antwort aus Moskau bleibt vage.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Russland will sich öffentlich nicht darauf festlegen, ob das Land der Bitte von US-Präsident Donald Trump nach einer begrenzten Waffenruhe mit der Ukraine nachkommt. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte nach russischen Agenturmeldungen zwar die Anfrage Trumps. Er äußerte sich aber nicht dazu, wie der russische Staatschef Wladimir Putin darauf reagiert habe. Trump hatte zuvor gesagt, Putin habe der Bitte zugestimmt.

"Tatsächlich hat sich Präsident Trump mit einer persönlichen Bitte an Präsident Putin gewandt, für eine Woche bis zum 1. Februar auf Angriffe auf Kiew zu verzichten, um günstige Bedingungen für Gespräche zu schaffen", sagte Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge in Moskau. Auf eine Nachfrage zur Antwort Putins sagte er, er habe dem nichts hinzuzufügen. Es gehe um eine günstige Atmosphäre für Verhandlungen.

Zwischen der Ukraine und Russland ist für Sonntag (1.2.) eine nächste Gesprächsrunde in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten geplant. In der Hauptstadt Kiew und anderen Städten der Ukraine müssen Millionen Menschen seit Wochen nach russischen Angriffen ohne Strom und Heizung ausharren.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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