Wladimir Putin: Geheimdienst offenbart Panzer-Pleite - Kremlchef kann nichts daran ändern
Russlands jahrzehntelang gefüllte Sowjet-Depots sind leer - und die Folgen treffen die Armee mit voller Wucht. Der ukrainische Geheimdienst meldet einen Einbruch bei den Panzern, weil die teure Neuproduktion das Tempo der bisherigen Altfahrzeug-Aufarbeitung nicht ansatzweise erreicht.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putin kann Panzer-Rückschlag nicht verhindern
- Hier werden Putins Panzer-Probleme sichtbar
- Ukraine-Krieg aktuell: Versorgungskrise erschwert russische Frontoperationen
Die russische Armee erhält deutlich weniger gepanzerte Fahrzeuge für den Fronteinsatz. Nach Einschätzung des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes werden die Streitkräfte in Moskau in diesem Jahr rund ein Drittel weniger Kampfpanzer bekommen als noch 2025. Dies bestätigte der stellvertretende Geheimdienstchef Oleh Luhovskyi.
Wladimir Putin kann Panzer-Rückschlag nicht verhindern
Es könnte zu einem echten Problem für Wladimir Putin werden.
- Der Grund für den Rückgang liegt in der veränderten Produktionsstrategie.
- Russland kann nicht länger in großem Umfang auf seine sowjetischen Altbestände zurückgreifen, da diese nahezu erschöpft sind.
- Stattdessen muss das Land verstärkt auf die Fertigung komplett neuer Panzer setzen.
- Diese Umstellung erweist sich als problematisch, denn die Neufertigung benötigt erheblich mehr Zeit und verursacht höhere Kosten als die bisherige Aufarbeitung gelagerter Fahrzeuge.
Hier werden Putins Panzer-Probleme sichtbar
Die russische Rüstungsindustrie plant für das laufende Jahr eine Erhöhung der Neuproduktion von Kampfpanzern um 20 Prozent. Damit sollen etwa 260 fabrikneue Gefechtsfahrzeuge hergestellt werden, wie der ukrainische Auslandsgeheimdienst mitteilt. Diese Steigerung kann den Wegfall anderer Kapazitäten jedoch nicht ausgleichen.
Gleichzeitig brechen die Zahlen bei der Modernisierung eingelagerter Sowjet-Panzer massiv ein. Die Aufarbeitung dieser Altfahrzeuge wird nach den Geheimdiensterkenntnissen um mindestens 40 Prozent zurückgehen.
- Bislang bildete die Reaktivierung ausgemusterter Panzer aus den Depots das Rückgrat der russischen Panzerversorgung im Ukraine-Krieg. Dieser Weg steht nun kaum noch zur Verfügung, da die historischen Bestände weitgehend geleert sind.
Ukraine-Krieg aktuell: Versorgungskrise erschwert russische Frontoperationen
Die drastisch gesunkene Zahl verfügbarer Kampfpanzer stellt die russischen Streitkräfte vor erhebliche logistische Herausforderungen. Insgesamt wird Moskau etwa ein Drittel weniger gepanzerte Gefechtsfahrzeuge in die Kampfzonen bringen können als noch im vergangenen Jahr. Diese Entwicklung beeinträchtigt die Versorgung der Truppen erheblich, wie Luhovskyi erklärt.
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rut/news.de
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