Donald Trump: Einkommens-Desaster für Millionen Haushalte - das Vertrauen schrumpft

Erstmals seit Donald Trumps Amtsantritt sinken das Haushaltseinkommen und die Kaufkraft amerikanischer Haushalte. Gleichzeitig stürzt das Verbrauchervertrauen auf den tiefsten Stand seit einem Jahrzehnt. Viele Amerikaner kämpfen mit finanziellen Problemen.

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Das Einkommen von US-Bürgern sank unter der Trump-Regierung. (Foto) Suche
Das Einkommen von US-Bürgern sank unter der Trump-Regierung. Bild: picture alliance/dpa/AP | Markus Schreiber
  • Das Haushaltseinkommen ist unter Donald Trump gesunken
  • US-Bürger verlieren das Vertrauen
  • Verbraucher leben von einem Gehalt zum nächsten

Die Einkommenssituation hat sich unter Donald Trump gewandelt. Nach Angaben des Wirtschafts-Thinktanks Motio Research ist das inflationsbereinigte Haushaltseinkommen in den USA erstmals seit dem erneuten Amtsantritt von des US-Präsidenten im Januar 2025 gesunken.

Haushalteinkommen unter Trumps Regierung gesunken

Der Real Median Household Income Index fiel im Dezember 2025 um 0,3 Prozent auf 118,6 Punkte, nachdem er im November noch bei 119 gelegen hatte. Das reale Medianeinkommen amerikanischer Haushalte beträgt nach Angaben von Motio Research derzeit 86.820 Dollar, wie sie "Newsweek" mitteilten. Im Verlauf des Jahres 2025 hatte der Index deutliche Zugewinne verzeichnet – von 116,7 Punkten im Januar auf 119 Punkte im November, bevor der Rückgang im Dezember einsetzte.

Die offiziellen Zahlen des US-Zensusbüros für 2025 liegen noch nicht vor. Die letzte verfügbare Erhebung aus dem Jahr 2024 wies ein Medianeinkommen von 83.730 Dollar aus, was einen Anstieg gegenüber 82.690 Dollar im Vorjahr bedeutete und erstmals wieder über dem Vor-Corona-Niveau von 83.260 Dollar lag.Damit endet eine Phase kontinuierlicher Zuwächse, die Anfang 2023 begonnen hatte.

US-Verbraucher zunehmend besorgt: Pessimistische Ausgangssituation in der Bevölkerung

Parallel zum Einkommensrückgang hat sich die Stimmung unter amerikanischen Konsumenten drastisch verschlechtert. Das Conference Board meldete am Dienstag (27.01.2026), dass sein monatlicher Index für Verbrauchervertrauen im Januar auf den tiefsten Stand seit 2014 gefallen ist. Sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die Zukunftserwartungen brachen deutlich ein.

Chefökonomin Dana M. Peterson kommentierte: "Das Vertrauen ist im Januar kollabiert, da die Sorgen der Verbraucher sowohl über die gegenwärtige Situation als auch über die Zukunftserwartungen zunahmen." In Verbraucherumfragen dominierten pessimistische Einschätzungen. Besonders häufig wurden Inflation, Öl- und Gaskosten sowie Lebensmittelpreise genannt. Auch Erwähnungen von Zöllen, Handelspolitik und dem Arbeitsmarkt nahmen zu.

Unter Donald Trump: Fast jeder vierte Haushalt lebt am Limit

Trotz robuster Börsengewinne und solider Wirtschaftsdaten kämpfen viele amerikanische Familien mit ihrer finanziellen Situation. Eine Untersuchung des Bank of America Institute vom November 2025 zeigt, dass nahezu ein Viertel aller US-Haushalte von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck lebt. Als Maßstab gilt dabei, wenn Ausgaben für lebensnotwendige Güter mehr als 95 Prozent des Einkommens aufzehren.

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