Donald Trump News: Meloni: Trumps Nato-Aussagen zu Afghanistan "nicht akzeptabel"
Nach Trumps Äußerungen zu Afghanistan stellt Italiens Regierungschefin Meloni klar: "Freundschaft erfordert Respekt". Sie erinnert auch an den Einsatz italienischer Soldaten für die Nato.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat US-Präsident Donald Trump für dessen abfällige Äußerungen zu Nato-Truppen in Afghanistan deutlich kritisiert. Solche herabwürdigenden Aussagen seien "nicht akzeptabel - insbesondere dann, wenn sie von einer verbündeten Nation stammen", hieß es in einer Mitteilung des Amtssitzes der Regierungschefin.
Trump hatte im Sender Fox News erneut behauptet, dass die USA die Nato nie gebraucht hätten. Mehrere andere Nato-Staaten hätten zwar nach dem 11. September 2001 Truppen nach Afghanistan geschickt, diese seien jedoch "ein wenig" zurück geblieben, "etwas abseits der Frontlinien", sagte Trump.
Meloni fordert Respekt von Trump
Meloni erklärte, die Nato habe nach den islamistischen Terroranschlägen vom 11. September 2001 in einem "außergewöhnlichen Akt der Solidarität gegenüber den USA" zum einzigen Mal in ihrer Geschichte Artikel Fünf des Nato-Vertrags aktiviert. Italien habe unverzüglich reagiert und Tausende Soldaten entsandt. Ihr Land habe mit Dutzenden gefallenen Soldaten einen hohen Preis gezahlt.
Sie betonte zwar, Italien und die USA seien durch eine solide, auf gemeinsamen Werten basierende Freundschaft verbunden. "Doch Freundschaft erfordert Respekt - eine grundlegende Voraussetzung, um weiter die Solidarität zu gewährleisten, die das Fundament des Atlantischen Bündnisses bildet."
Meloni als Trump-Versteherin?
Die rechte Politikerin gehört zu den europäischen Regierungschefs mit dem besten Draht zu US-Präsident Trump. Meloni versucht immer wieder, sich als Trump-Versteherin zu profilieren, zuletzt mit Blick auf dessen Besitzansprüche auf Grönland. Nach eigenen Angaben stehen die beiden in engem Kontakt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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