Donald Trump News: Frederiksen kritisiert Trumps Nato-Aussagen zu Afghanistan
Nach Donald Trumps Kritik an Nato-Truppen in Afghanistan hält die Empörung an. Am Samstag äußert sich auch die dänische Regierungschefin.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hat US-Präsident Donald Trump für dessen umstrittene Äußerungen zu Nato-Truppen in Afghanistan kritisiert. Es sei "nicht hinnehmbar", dass der US-Präsident die Bemühungen verbündeter Soldaten infrage stelle, sagte Frederiksen der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge.
Frederiksen betonte demnach, dass Dänemark gemessen an der Bevölkerungszahl die größten Verluste erlitten habe. Ritzau zufolge kamen während des Einsatzes nach dem 11. September 2001 44 dänische Soldaten ums Leben, 37 davon infolge direkter Kampfeinsätze.
Trump hatte in einem Interview mit dem Sender Fox News erneut behauptet, dass die USA die Nato nie gebraucht hätten. Mehrere andere Nato-Staaten hätten zwar Truppen nach Afghanistan geschickt, diese seien jedoch "ein wenig" zurück geblieben, "etwas abseits der Frontlinien". Kritik an den Aussagen war zuvor unter anderem aus Großbritannien und Polen gekommen.
Bislang einmaliger Bündnisfall
Nach den islamistischen Terroranschlägen am 11. September 2001 hatten die USA Artikel Fünf des Natovertrags aktiviert, um Beistand ihrer Verbündeten zu bekommen. Dies führte dazu, dass Deutschland und andere Nato-Staaten wie Großbritannien sich am Krieg gegen die Taliban und die Terrororganisation Al-Kaida beteiligten. Es war das erste und einzige Mal in der Nato-Geschichte, dass ein solcher Bündnisfall ausgerufen wurde.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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