USA und Verteidigung: US-Verteidigungsstrategie: Europa ja, aber nicht der Fokus

Die nationale Sicherheitsstrategie von Trumps Regierung hat die europäischen Partner geschockt. Jetzt veröffentlicht sie ihre Verteidigungstaktik, in der auch Europa vorkommt.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Die USA wollen zwar weiter fester Bündnispartner der Nato und damit Verbündeter der Europäer sein, sehen in der Verteidigung ihres Heimatlandes und der Abschreckung Chinas aber eine Priorität. Das geht aus der neuen nationalen Verteidigungsstrategie der Regierung von Donald Trump hervor.

Man werde weiterhin eine zentrale Rolle innerhalb der Nato spielen - auch wenn man die Präsenz in Europa justiere, heißt es. Und weiter ist in der Strategie festgehalten: Europa bleibe zwar wichtig, ihr Anteil an der globalen Wirtschaftsmacht sinke jedoch.

In Europa und anderen Regionen würden Verbündete die Führung gegen Bedrohungen übernehmen, die für sie schwerwiegender seien als für die USA - "mit entscheidender, aber begrenzterer Unterstützung der Vereinigten Staaten".

Anfang Dezember hatten die USA bereits ihre nationale Sicherheitsstrategie veröffentlicht, die als Bruch der US-Regierung mit der Tradition enger transatlantischer Kooperation gewertet wurde. Frühere Strategien hätten die nationalen Kerninteressen der USA nicht berücksichtigt und die Verteidigung anderer Länder zulasten US-Bevölkerung priorisiert, heißt es in dem Dokument. Nun gelte "America First" - Amerika zuerst.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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