Ukraine-Krieg aktuell: Russen-Stellung fliegt in die Luft - Putins Propaganda entlarvt
Es ist der nächste Rückschlag für die Truppen von Wladimir Putin im Ukraine-Krieg. Mit einem Knall fliegt eine russische Artilleriewaffe in die Luft. Der Einschlag im umkämpften Kupjansk kommt einem Propaganda-Desaster für den Kremlchef gleich.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Front-Videos zeigen Putin-Rückschläge im Ukraine-Krieg
- Ukraine-Krieg aktuell: Millionenpublikum für Kampfvideos binnen Stunden
- Wladimir Putin: "Befreiung" wird für Moskau zum PR-Desaster
Die 77. Luftlandebrigade der Ukraine hat neues Videomaterial verbreitet. Die Aufnahmen, die beim X-Account "War Translated" zu sehen sind, dokumentieren die Vernichtung einer russischen Artilleriestellung im Raum Kupjansk. Bei dem getroffenen Geschütz handelt es sich um eine feindliche Artilleriewaffe, die im Zuge der Kampfhandlungen ausgeschaltet wurde. Doch das Material ist noch aus anderer Sicht brisant.
Front-Videos zeigen Putin-Rückschläge im Ukraine-Krieg
Bereits zuvor hatte dieselbe Einheit Filmmaterial aus dem Kupjansk-Sektor veröffentlicht. Diese früheren Aufnahmen zeigten umfassendere Operationen der Brigade. Dabei wurden gegnerische Soldaten eliminiert, Unterkünfte zerstört und das Führungs- sowie Kommunikationssystem der russischen Invasionstruppen gestört.
Ukraine's 77th Airmobile Brigade released footage showing the destruction of a Russian artillery gun in the Kupyansk sector. pic.twitter.com/rFDaIODS6P
— WarTranslated (@wartranslated) January 23, 2026
Ukraine-Krieg aktuell: Millionenpublikum für Kampfvideos binnen Stunden
Die Ukraine-Streitkräfte haben die digitale Berichterstattung fest in ihre militärische Strategie integriert. Über die Plattform X verbreiten die Einheiten gezielt Filmmaterial erfolgreicher Operationen. Der bewaffnete Konflikt spielt sich damit gleichzeitig auf dem Gefechtsfeld und in den sozialen Netzwerken ab.
- Aufnahmen zerstörter Panzer, abgeschossener Kampfflugzeuge und getroffener Helikopter erreichen innerhalb kürzester Zeit ein Publikum von Millionen.
- Welche tatsächliche militärische Relevanz die einzelnen gezeigten Ereignisse besitzen, bleibt häufig unklar.
- Die Verifizierung des verbreiteten Materials gestaltet sich schwierig. Unabhängige Stellen können weder den genauen Ort der dokumentierten Drohnenangriffe noch deren Zeitpunkt in der Regel bestätigen.
- Die Kriegsführung im digitalen Raum erfolgt methodisch als Teil der umfassenden Verteidigungsstrategie.
Wladimir Putin: "Befreiung" wird für Moskau zum Propaganda-Desaster
Die ukrainische Armee hatte Kupjansk Mitte Dezember weitgehend zurückerobert. Für den Kreml stellte dieser Verlust einen erheblichen Propaganda-Schaden dar. Wladimir Putin hatte Ende November noch ausländische Journalisten eingeladen, die damals unter russischer Kontrolle stehende Stadt zu besuchen.
- Laut Wiktor Trehubow, Leiter der Kommunikationsabteilung der Vereinigten Truppengruppe, räumen mittlerweile selbst russische Informationskanäle den Verlust Kupjansks ein.
- Die Kampfhandlungen in und um die Stadt dauern dennoch an. Nach Analysen des Institute for the Study of War führen russische Truppen weiterhin Angriffe in der Nähe und innerhalb Kupjansks durch.
Russische Drohnenpiloten attackieren laut "Handelsblatt"-Bericht fortlaufend ukrainische Positionen im Gebiet Charkiw. Diese Operationen zielen vermutlich auf den Raum Kupjansk ab.
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rut/news.de
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