Donald Trump seit einem Jahr im Amt: Bittere Bauchlandung überschattet Jahrestag von Trumps Amtsübernahme
Ein Viertel seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident hat Donald Trump offiziell vollendet - die Zwischenbilanz für "The Don" sieht vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht alarmierend aus. Die Wurzel allen Übels liegt in Trumps Grönland-Besessenheit.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump seit einem Jahr als US-Präsident erneut im Amt
- US-Wirtschaft brennt an allen Enden: Absturz an Aktienmärkten und Dollar-Wertverlust
- "The Don" droht mit neuen Zöllen, um seinen Grönland-Plan zu verwirklichen
Genau ein Jahr nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus erlebt Donald Trump eine peinliche Bauchlandung: Am 20. Januar 2026, dem ersten Jahrestag von Trumps zweiter Vereidigung als US-Präsident, sorgt ein dramatischer Einbruch an den Finanzmärkten für Wirbel. Wie "The Daily Beast" schreibt, stürzten die Aktienkurse am Dienstag ab, während Investoren US-Staatsanleihen in großem Stil abstießen. Der Dollar-Index gab um fast ein Prozent nach.
Die Renditen amerikanischer Staatsanleihen erreichten am Jahrestag von Trumps Vereidigung den höchsten Stand seit vier Monaten. Die Rendite der zehnjährigen Treasury-Anleihe stieg um vier Basispunkte. Bei den 20- und 30-jährigen Papieren betrug der Anstieg sogar sechs Basispunkte.
Heftige Bauchlandung für Donald Trump - ausgerechnet am Jahrestag seiner Vereidigung im Weißen Haus
Pikanterweise dürfte "The Don" höchstpersönlich für die wirtschaftliche Misere gesorgt haben: Auslöser der Turbulenzen sind dem Bericht zufolge Donald Trumps jüngste Drohungen gegen Europa. Der US-Präsident hatte zuletzt erneut mit Strafzöllen gedroht, sollte kein Abkommen über den Kauf Grönlands durch die USA zustande kommen. Globale Anleger wenden sich seitdem zunehmend von US-amerikanischen Vermögenswerten ab, da die Sorgen vor einem eskalierenden Handelskrieg wachsen.
Donald Trump droht erneut mit Strafzöllen - diese acht Länder hat der US-Präsident auf dem Kieker
Trump kündigte an, ab dem 1. Februar Einfuhrzölle von zehn Prozent auf Waren aus acht europäischen Staaten zu erheben. Betroffen sind neben Deutschland auch Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland. Die Maßnahme soll greifen, falls keine Einigung über einen amerikanischen Kauf Grönlands erzielt wird. Sollte bis Juni kein Abkommen zustande kommen, so Trumps Drohung weiter, will der Präsident die Abgaben auf 25 Prozent für sämtliche Exporte in die USA anheben. Trump behauptete, die europäischen Länder würden sich einer Übernahme Grönlands nicht widersetzen. Die europäischen Staats- und Regierungschefs reagierten jedoch umgehend und signalisierten, dass sie Vergeltungsmaßnahmen vorbereiten.
Europa bezichtigt Donald Trump im Grönland-Krimi der Erpressung
Die europäischen Außenminister reagierten scharf auf Trumps Vorgehen und bezeichneten die Zolldrohungen des Präsidenten als Erpressung. Gleichzeitig signalisierten die europäischen Staaten, dass sie mögliche Gegenmaßnahmen binnen weniger Tage vorbereiten. Besonders deutlich fiel die Reaktion aus Dänemark aus. Der Pensionsfonds "AkademikerPension" gab bekannt, seine Bestände an US-Staatsanleihen zu verkaufen. Als Grund nannte der Fonds die anhaltenden Drohungen des amerikanischen Präsidenten, in Grönland einzumarschieren. Das halbautonome Territorium gehört zu Dänemark.
Vor seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum nach Davos verschärfte Trump den Ton weiter. Er drohte mit Zöllen von 200 Prozent auf französischen Wein und Champagner, sollte Präsident Emmanuel Macron seinem vorgeschlagenen "Friedensrat" nicht beitreten. Noch am späten Montagabend wetterte der Präsident in Beiträgen gegen die europäischen Verbündeten wegen Grönland.
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loc/news.de/stg
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