Ukraine-Krieg aktuell: Drohnen schalten Putin-Soldaten aus - sie können nicht mehr fliehen

Was für ein Rückschlag für Wladimir Putins Kämpfer. Russische Soldaten wähnten sich unsichtbar für ukrainische Drohnen - doch eine Spezialeinheit filmte jeden Treffer und veröffentlicht die Aufnahmen jetzt im Netz.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Wladimir Putin führt seit fast vier Jahren Krieg gegen die Ukraine. (Foto) Suche
Wladimir Putin führt seit fast vier Jahren Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Mikhail Metzel
  • Rückschlag für Wladimir Putins Soldaten im Ukraine-Krieg
  • Videos zeigen zerstörte Panzer, abgestürzte Kampfjets und getroffene Hubschrauber
  • Wladimir Putin will kein Frieden nach fast vier Jahren Ukraine-Krieg

Die 46. Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte veröffentlicht Videomaterial ihrer Drohnenoperationen gegen russische Soldaten. Dabei handelt es sich um eine Zusammenstellung von Aufnahmen einer als Spezialeinheit "Angry Beavers" bezeichneten Gruppe, die ihre Treffer dokumentiert hat. Die gezeigten Soldaten hätten geglaubt, für ukrainische Drohnen unsichtbar zu bleiben, heißt es in dem Beitrag.

Rückschlag für Wladimir Putins Soldaten im Ukraine-Krieg

Das Bildmaterial erreicht die Öffentlichkeit über den X-Account "WarTranslated". Dort erscheinen täglich neue Videos von der Front des Ukraine-Krieges. Die Aufnahmen zeigen militärische Schläge gegen russische Einheiten in verschiedenen Formen.

Zu sehen sind detonierendes Kriegsgerät, zerstörte Fahrzeuge und abgeschossene Luftfahrzeuge. Innerhalb kürzester Zeit verbreiten sich solche Videos explosionsartig im Netz.Die Verluste der russischen Armee werden regelmäßig dokumentiert, wobei Rückschläge unterschiedlicher Größenordnung festgehalten werden.

Ukraine-Krieg aktuell: Videos zeigen zerstörte Panzer, abgestürzte Kampfjets und getroffene Hubschrauber

Die Ukraine führt den Kampf gegen Russland systematisch auch im digitalen Raum. Über X informieren die Streitkräfte gezielt über erfolgreiche Einsätze ihrer Einheiten. Diese Form der Kriegsführung ist zu einem festen Bestandteil der militärischen Strategie geworden.

Der Konflikt findet damit parallel auf dem Schlachtfeld und in den sozialen Netzwerken statt. Videos von zerstörten Panzern, abgestürzten Kampfjets und getroffenen Hubschraubern finden innerhalb weniger Stunden ein Millionenpublikum. Welche strategische Bedeutung den einzelnen dokumentierten Vorfällen tatsächlich zukommt, lässt sich allerdings nur schwer einschätzen.

  • Die im Netz veröffentlichten Aufnahmen lassen sich von unabhängiger Seite oft nicht überprüfen.
  • Weder wo genau die Drohnenangriffe stattfanden noch, wann sie erfolgten, kann meist extern bestätigt werden.

Wladimir Putin will keinen Frieden nach fast vier Jahren Ukraine-Krieg

Der von Wladimir Putin begonnene Angriffskrieg gegen die Ukraine nähert sich dem vierten Jahrestag. Seit dem Beginn der Invasion ist eine Beendigung der Kampfhandlungen nicht in Sicht. Ein Friedensabschluss zwischen beiden Ländern zeichnet sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ab.

Trotz der langen Kriegsdauer setzt die Ukraine ihren Verteidigungskampf gegen die russischen Invasionstruppen unbeirrt fort. Die Waffenlieferungen der internationalen Partner spielen eine zentrale Rolle für die Fortsetzung der ukrainischen Verteidigung. Ohne diese Unterstützung wäre die langanhaltende Gegenwehr gegen Putins Truppen kaum aufrechtzuerhalten.

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