Hamburg: Tausende demonstrieren in Deutschland für Wandel im Iran
In mehreren deutschen Städten fordern Tausende Freiheit für den Iran. In Hamburg und Düsseldorf kommen besonders viele Menschen zusammen – und unterstützen eine bekannte Oppositionsfigur.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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In mehreren deutschen Städten haben Tausende Demonstranten gegen das islamische Regime im Iran protestiert und einen Wechsel gefordert. Zu den größten Veranstaltungen zählten die Demonstrationen in Hamburg und Düsseldorf. Diverse Gruppen hatten zu den Aktionen aufgerufen.
Häufig bekundeten Teilnehmer ihre Unterstützung für den im amerikanischen Exil lebenden Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi. Er hat sich zuletzt als Führungsfigur der Opposition präsentiert.
Unter dem Motto "Nein zur Islamischen Republik Iran" versammelten sich in Hamburg schätzungsweise mehrere Tausend Menschen. In Düsseldorf zählte die Polizei mindestens 2.500 Teilnehmer. In Köln gab es gleich mehrere Solidaritätskundgebungen, an denen jeweils einige hundert Menschen teilnahmen. Demonstrationen formierten sich auch in Berlin, Frankfurt und Bielefeld.
Eine dramatische Wirtschaftskrise und sehr hohe Inflation hatten Ende Dezember Proteste im Iran ausgelöst, die das Ende der Islamischen Republik fordern. Der Sicherheitsapparat reagierte mit brutaler Härte. Iranische Menschenrechtler berichteten von mindestens 3.400 Toten. Zahlen lassen sich wegen der Informationssperre kaum überprüfen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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