Donald Trump: Wirbel um Videobotschaft - was will er hier verbergen?
Das Weiße Haus hat ein Video veröffentlicht, in dem Donald Trump seine Pläne für eine große Gesundheitsreform in den USA vorstellt. Auffällig: Während des gesamten Clips verdeckt der Präsident seine rechte Hand. Das könnte der Grund sein.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Donald Trump stellt neuen Gesundheitsplan der US-Regierung in einer Videobotschaft vor
- Dabei verdeckt der US-Präsident offenbar erneut Blutergüsse an seiner rechten Hand
- Trump führte die sichtbaren blauen Flecken an der Hand zuletzt auf seine Aspirin-Einnahme zurück
Will Donald Trump etwas verbergen? In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Spekulationen über den Gesundheitszustand des 79-jährigen US-Präsidenten. Als er am Donnerstag seinen neuen "Great Healthcare Plan" vorstellte, versuchte Trump offenbar erneut, körperliche Beschwerden zu kaschieren.
Donald Trump stellt neuen Gesundheitsplan für US-Bürger vor
In einer vorab aufgezeichneten Videobotschaft aus dem Oval Office präsentierte er den lang erwarteten Gesundheitsplan, mit dem er Medikamentenkosten und Versicherungsprämien senken will. Er werde "dieGesundheitsversorgung wieder bezahlbar machen". Die Regierung werde "Dinge tun, die noch nie jemand geschafft hat".Vorgesehen ist unter anderem, dass der Staat Bürgern direkt Geld für den Kauf einer Krankenversicherung überweist. Konkrete Details zu seinem Gesundheitsplan blieb der US-Präsident jedoch weitgehend schuldig.
Erneut Wirbel um Bluterguss an Hand des US-Präsidenten
Wie "The Daily Beast" berichtet, umklammerte Trump während der gesamten fünfminütigen Ansprache seine rechte Hand mit der linken. Der mögliche Grund: Seit Monaten zeigen sich an seiner rechten Hand wiederholt Blutergüsse. Die ursprüngliche Erklärung des Weißen Hauses für die Blutergüsse – Trump schüttle täglich mehr Hände als jeder andere Präsident – verlor im Dezember an Überzeugungskraft, als auch seine linke Hand Verfärbungen aufwies.
Nimmt Donald Trump zu viel Aspirin ein?
In einem Interview mit dem "Wall Street Journal" an Neujahr erklärte Trump schließlich selbst, woher die auffälligen Blutergüsse stammen sollen: Er nehme täglich 325 Milligramm Aspirin zur Blutverdünnung ein – deutlich mehr als die üblicherweise empfohlenen 81 Milligramm. Sein Leibarzt, Navy-Kapitän Sean Barbabella, bestätigte die hohe Dosierung zur "Herzprävention".
Im Juli wurde bei dem Präsidenten zudem eine chronische Veneninsuffizienz diagnostiziert – eine bei älteren Menschen verbreitete Erkrankung, bei der das Blut schwerer von den Beinen zum Herzen transportiert wird. Kompressionsstrümpfe gegen geschwollene Knöchel habe er inzwischen wieder abgelegt: "Ich mochte sie nicht", gab er im Interview mit dem "Wall Street Journal" zu.
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