Donald Trump: Friedensnobelpreis-Wirbel – Machado überreicht US-Präsidenten ihre Medaille
Donald Trump bekommt eine Friedensnobelpreis-Medaille – überreicht von Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado. Warum das reine Symbolik ist und was politisch dahintersteckt.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Nobelpreis bleibt unveräußerlich, Medaille wird dennoch übergeben
- Machado würdigt Donald Trumps Rolle im Venezuela-Konflikt
- USA setzen politisch weiter auf Delcy Rodríguez
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US-Präsident Donald Trump betont seit Langem, er habe den Friedensnobelpreis verdient. Nun erhielt er zumindest einen symbolischen Teil davon. Die venezolanische Oppositionspolitikerin María Corina Machado übergab ihm ihre goldene Nobelpreis-Medaille persönlich bei einem Treffen in Washington.
Übergabe von María Corina Machado mit Signalwirkung
Nach dem Treffen zeigte sich Trump öffentlich erfreut. Auf seiner Plattform Truth Social sprach er von einer "außergewöhnlichen Geste gegenseitiger Wertschätzung". Machado hatte ihren Friedensnobelpreis bereits zuvor Trump gewidmet und erklärt, sie wolle damit seine Unterstützung für das venezolanische Volk würdigen.
Formell bleibt der Preis allerdings bei ihr. Das Nobelpreis-Institut hatte im Vorfeld klargestellt, dass ein Friedensnobelpreis weder übertragen noch weitergegeben werden kann. Neben der Medaille behielt Machado daher auch die offizielle Urkunde sowie das Preisgeld.
Foto aus dem Oval Office mit Donald Trump
Ein vom White House veröffentlichtes Bild zeigt Trump und Machado gemeinsam im Oval Office. Der Präsident hält darauf einen goldfarbenen Rahmen mit der Medaille in der Hand. Trump bezeichnete Machado anschließend als bemerkenswerte Frau, die viel ertragen habe.
Machtkampf um Venezuelas Zukunft
Die Übergabe fand vor dem Hintergrund der angespannten Lage in Venezuela statt. Anfang des Jahres ließ Trump den langjährigen Machthaber Nicolás Maduro sowie dessen Ehefrau durch das US-Militär festnehmen und in die USA bringen. Dort wird dem Paar unter anderem Drogenschmuggel vorgeworfen.
Machado kämpft seither um politischen Einfluss in ihrem Heimatland. Trump hatte ihr allerdings zuletzt abgesprochen, genügend Rückhalt zu besitzen, um Venezuela zu führen.
USA setzen auf andere Übergangslösung
Stattdessen arbeitet die US-Regierung aktuell mit Maduros Stellvertreterin Delcy Rodríguez zusammen, die inzwischen an der Staatsspitze steht. Einen vollständigen Regimewechsel hat Trump bislang nicht gefordert.
Machado hingegen sieht Trumps Handeln als historischen Wendepunkt. Die Medaille habe sie ihm überreicht, weil sein Einsatz ein entscheidender Schritt in Richtung demokratischer Veränderung sei. Den Friedensnobelpreis selbst behält sie dennoch – zumindest offiziell.
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mlk/gom/news.de/dpa
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