Wladimir Putin News: Putin gibt Europäern die Schuld am schlechten Verhältnis

Der Kremlchef spricht von zerstörtem Dialog – er hält aber an seinen Zielen in der Ukraine fest. Was das für die Beziehungen zu Europa bedeutet.

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Wladimir Putin, Präsident von Russland, schaut auf die Ehrengarde des Präsidentenregiments nach seiner Amtseinführung im Kreml. (Foto) Suche
Wladimir Putin, Präsident von Russland, schaut auf die Ehrengarde des Präsidentenregiments nach seiner Amtseinführung im Kreml. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Sergei Guneyev

Russlands Staatschef Wladimir Putin beklagt das schlechte Verhältnis zu Europa - sieht die Schuld dafür aber allein bei den europäischen Nachbarn. Der Zustand der jeweiligen bilateralen Beziehungen lasse "zu wünschen übrig", sagte Putin, der im Kreml in Moskau die Beglaubigungsschreiben neuer Botschafter entgegennahm. Unter anderem traten Botschafterinnen und Botschafter aus Frankreich, Italien, Schweden, Tschechien und der Schweiz ihren Posten in Moskau an.

"Der Dialog und die Kontakte sind - und zwar nicht durch unsere Schuld, das möchte ich betonen - auf ein Minimum reduziert für staatliche wie für wirtschaftliche und gesellschaftliche Kreise", sagte Putin. Er hoffe, dass es mit der Zeit einen Rückweg zu normalen und konstruktiven Beziehungen gebe.

Putin: Russland hält an Zielen in der Ukraine fest

Der Kremlchef überging dabei, dass der von ihm befohlene Angriffskrieg gegen die Ukraine Auslöser des Zerwürfnisses ist. Er sagte, Russland strebe dort einen dauerhaften Frieden an. "Nicht überall - unter anderem in Kiew und den Hauptstädten, die es unterstützen, - ist man dazu bereit", erklärte er. Bis es so weit sei, werde Russland seine selbstgesteckten Ziele verfolgen. Russland ist in dem Konflikt nicht von seinen Maximalforderungen abgerückt.

Putin begrüßte auch einen Botschafter der islamistischen Taliban-Regierung aus Afghanistan. Russland sei daran interessiert, "dass Afghanistan ein geeinter, unabhängiger und friedlicher Staat ist, frei von Krieg, Terrorismus und Drogenhandel", sagte er. Russland hatte als erstes Land die Herrschaft der Taliban anerkannt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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